Bad Frankenhausen und Nordhausen spielen im Thüringenpokal gegeneinander
Blau-weißes Duell unter Freunden
Freitag, 18. Juni 2021, 09:57 Uhr
Am Sonntag treffen der SV Blau-Weiß Bad Frankenhausen und der FSV Wacker 90 im Achtelfinale des Thüringenpokals aufeinander. Alle 700 Karten sind verkauft, eine Anreise ohne Tickets zwecklos, sagt das Management der Kurstädter. Die nnz unterhielt sich vor der Partie mit den beiden befreundeten Trainern …
Das letzte Aufeinandertreffen ging deutlich für die Nordhäuser aus, mit 5:1 fegten sie den Landesligisten vor Jahresfrist aus dem Albert-Kuntz-Sportpark. Die Duelle vorher, als Wackers Coach Philipp Seeland noch die U23 trainierte und mit dieser Truppe in der Vorbereitung gegen Frankenhausen spielte, waren aber meist enge Kisten. Dennoch wird Wacker die Favoritenrolle nicht leugnen können. Wir befragten die beiden Trainer, die sich seit Jahren kennen und schätzen: einmal Silvio Beer, den Sondershäuser, der seit einem Jahr in Bad Frankenhausen verantwortlich ist und Phlipp Seeland, den jungen Papa in Elternzeit, der seit über fünf Jahren in der Parkallee arbeitet.
Ist eine besondere Anspannung im Team oder Umfeld spürbar vor dem Spiel und welche Signale erfahrt ihr aus dem Umfeld?
Silvio Beer (SV Blau-Weiß Bad Frankenhausen):Die Stimmung bei uns ist einwandfrei. Wacker ist der Favorit und wir freuen uns auf die Partie. Wir haben endlich wieder 700 Zuschauer im Stadion, die Spieler sind heiß darauf, sich für die und die ganze Region zu zerreißen.
Philipp Seeland (FSV Wacker 90 Nordhausen):Bei uns herrscht eine große Vorfreude. Wir haben im Verein lange diskutiert, ob wir am Pokalwettbewerb teilnehmen wollen. Jetzt freuen wir uns endlich wieder in einem Pflichtspiel auf den Platz zu kommen. Im letzten Test war schon spürbar, dass es anders ist als im Training.
Wie wichtig wäre ein Sieg für euer Team und die Region?
Silvio Beer:Für mich wäre wichtig, dass sich die Jungs für den hohen Aufwand belohnen können, den sie in der ganzen Corona-Zeit mit individuelle Training betrieben haben. Für den Verein wäre es toll, wenn wir erstmals das Viertelfinale des Pokals erreichen und am Mittwoch gegen einen Regionalligisten antreten dürften.
Philipp Seeland: Zu gewinnen ist ganz klar unser Ziel, wir nehmen die Favoritenrolle an und wissen auch, wie gut die Frankenhäuser sind. Im Viertelfinale wartet ein lukrativer Gegner, den wir gern im heimischen Stadion hätten. Aber es muss nicht um jeden Preis sein, nach der langen Pause geht die Gesundheit der Spieler vor.
Ihr kennt euch als Trainer und seid außerdem befreundet. Könnt ihr euch da taktisch gegenseitig etwas vormachen oder durchschaut ihr den anderen?
Silvio Beer:Ich möchte die Frage eigentlich gar nicht beantworten. Philipp ist ein sehr erfahrener Trainer, der sich etwas ausdenken wird. Wir müssen uns definitiv anders präsentieren als in den Vorbereitungsspielen.
Philipp Seeland:Ich achte nicht darauf, was Silvio machen will. Wir haben einen klaren Matchplan, den wir umsetzen wollen. Ich gehe davon aus, dass wir das Spiel gestalten und Blau-Weiß eher über Konter kommen wird. Inzwischen bin ich sehr lange in Nordhausen und die Spieler kennen mich gut genug, um zu wissen, wie wir spielen wollen.
Warum gewinnt dein Team am Sonntag und zieht ins Viertelfinale ein?
Silvio Beer:Weil meine Spieler seit Dezember eine überdurchschnittliche Trainingsdisziplin an den Tag legen, weil wir den Erfolg nach Frankenhausen holen wollen und weil wir einfach geil drauf sind.
Philipp Seeland:Weil wir mit unserem Kader den entscheidenden Tic stärker sind, mehr Erfahrungswerte und Qualität in die Waagschale werfen können. Aber es wird ganz, ganz eng werden.
Autor: oschDas letzte Aufeinandertreffen ging deutlich für die Nordhäuser aus, mit 5:1 fegten sie den Landesligisten vor Jahresfrist aus dem Albert-Kuntz-Sportpark. Die Duelle vorher, als Wackers Coach Philipp Seeland noch die U23 trainierte und mit dieser Truppe in der Vorbereitung gegen Frankenhausen spielte, waren aber meist enge Kisten. Dennoch wird Wacker die Favoritenrolle nicht leugnen können. Wir befragten die beiden Trainer, die sich seit Jahren kennen und schätzen: einmal Silvio Beer, den Sondershäuser, der seit einem Jahr in Bad Frankenhausen verantwortlich ist und Phlipp Seeland, den jungen Papa in Elternzeit, der seit über fünf Jahren in der Parkallee arbeitet.
Ist eine besondere Anspannung im Team oder Umfeld spürbar vor dem Spiel und welche Signale erfahrt ihr aus dem Umfeld?
Silvio Beer (SV Blau-Weiß Bad Frankenhausen):Die Stimmung bei uns ist einwandfrei. Wacker ist der Favorit und wir freuen uns auf die Partie. Wir haben endlich wieder 700 Zuschauer im Stadion, die Spieler sind heiß darauf, sich für die und die ganze Region zu zerreißen.
Philipp Seeland (FSV Wacker 90 Nordhausen):Bei uns herrscht eine große Vorfreude. Wir haben im Verein lange diskutiert, ob wir am Pokalwettbewerb teilnehmen wollen. Jetzt freuen wir uns endlich wieder in einem Pflichtspiel auf den Platz zu kommen. Im letzten Test war schon spürbar, dass es anders ist als im Training.
Wie wichtig wäre ein Sieg für euer Team und die Region?
Silvio Beer:Für mich wäre wichtig, dass sich die Jungs für den hohen Aufwand belohnen können, den sie in der ganzen Corona-Zeit mit individuelle Training betrieben haben. Für den Verein wäre es toll, wenn wir erstmals das Viertelfinale des Pokals erreichen und am Mittwoch gegen einen Regionalligisten antreten dürften.
Philipp Seeland: Zu gewinnen ist ganz klar unser Ziel, wir nehmen die Favoritenrolle an und wissen auch, wie gut die Frankenhäuser sind. Im Viertelfinale wartet ein lukrativer Gegner, den wir gern im heimischen Stadion hätten. Aber es muss nicht um jeden Preis sein, nach der langen Pause geht die Gesundheit der Spieler vor.
Ihr kennt euch als Trainer und seid außerdem befreundet. Könnt ihr euch da taktisch gegenseitig etwas vormachen oder durchschaut ihr den anderen?
Silvio Beer:Ich möchte die Frage eigentlich gar nicht beantworten. Philipp ist ein sehr erfahrener Trainer, der sich etwas ausdenken wird. Wir müssen uns definitiv anders präsentieren als in den Vorbereitungsspielen.
Philipp Seeland:Ich achte nicht darauf, was Silvio machen will. Wir haben einen klaren Matchplan, den wir umsetzen wollen. Ich gehe davon aus, dass wir das Spiel gestalten und Blau-Weiß eher über Konter kommen wird. Inzwischen bin ich sehr lange in Nordhausen und die Spieler kennen mich gut genug, um zu wissen, wie wir spielen wollen.
Warum gewinnt dein Team am Sonntag und zieht ins Viertelfinale ein?
Silvio Beer:Weil meine Spieler seit Dezember eine überdurchschnittliche Trainingsdisziplin an den Tag legen, weil wir den Erfolg nach Frankenhausen holen wollen und weil wir einfach geil drauf sind.
Philipp Seeland:Weil wir mit unserem Kader den entscheidenden Tic stärker sind, mehr Erfahrungswerte und Qualität in die Waagschale werfen können. Aber es wird ganz, ganz eng werden.

