Primas fordert Konsens
Freitag, 16. September 2005, 09:20 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Schlagabtausch geht weiter. Wieder ist CDU-Landtagsabgeordneter Egon Primas am Zuge. Und der bezeichnet seine verbalen Widersacher erst einmal ein selbsternannte Umweltschützer. Was Primas noch zu sagen hat, das gibt es mit dem bekannten Klick.
Den Teilnehmern dieser Veranstaltung (nnz berichtete ausführlich) ging es nicht um die Vertretung einzelner Interessen der Gipsindustrie. Deren Vertreter waren auch nicht anwesend. Vielmehr wurde der notwendige Konsens zwischen den hier lebenden Menschen in der Region und dem Naturschutz gefordert. Der Verfasser dieser Äußerungen sollte über eine Entschuldigung bei den anwesenden Unternehmensvertretern, welche durch persönliches Risiko Arbeitsplätze in der Region erhalten, nachdenken, mahnt der Politiker an.
Vorrang muß eine zielorientierte Wirtschaftspolitik haben, wie derzeitig im Strategiepapier des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) vorgelegt, um eine wirtschaftliche Entwicklung mit Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen hier sicher zu stellen und den hier lebenden Menschen eine Perspektive zu bieten. Für eine Wirtschaftsentwicklung sei eine ausgebaute Infrastruktur Grundvoraussetzung.
Hierzu müssen - im Einzelfall und auf Teilflächen begrenzt - Chancen der Abwägung, unter Beibehaltung des Schutzzieles und der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung möglich sein.
Am Beispiel des Lückenschlusses der A 38 in Höhe Sollstedt, welcher voraussichtlich nun als letzter Streckenabschnitt im Jahr 2008 fertiggestellt sein wird, erläutert Primas die Auswirkungen der Einwendungen wegen des dort befindlichen FFH-Gebietes. Die Anwohner in den betroffenen Ortschaften, die durch den Durchgangsverkehr, der durch die verzögerte Fertigstellung sich durch die Orte quält, belastet sind, sollen selbst entscheiden, ob der hier lebende Mensch, bevorteilt oder benachteiligt ist.
Zustimmung findet der Hinweis auf die zunehmende Entwicklung der erneuerbaren Energien. Anzumerken ist hier, daß Thüringen einen Spitzenplatz in Deutschland bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffe einnimmt. In seiner fast 10-jährigen Tätigkeit als Vorsitzender des Fachbeirates für nachwachsende Rohstoffe (FbNR), steht Egon Primas angesichts der Endlichkeit unserer Ressourcen für einen ausgewogenen und nachhaltigen Energiemix. Wichtig sei seiner Meinung nach aber die Förderung der ganzen Bandbreite der erneuerbaren Energien, wie Strom aus Biomasse, solare Strahlungsenergie, Strom aus Geothermie, Strom aus Wasserkraft sowie Strom aus Deponiegas, Klärgas und Grubengas.
Erste Auswirkungen für unsere Region sind in dem gegründeten Netzwerk Biogas feststellbar. Zusammenfassend ist es Primas wichtig, alle Interessengruppen einschließlich der dort lebenden Bürger in eine sachliche Diskussion einzubeziehen und eine Übereinstimmung zwischen Naturschutz und Wirtschaft herbeizuführen. Der Versuch in Wahlkampfzeiten in der Öffentlichkeit die Vorstellung zu verbreiten, es gäbe Gegner eines vernünftigen Naturschutzes und der damit verbundenen Sicherung der Lebensgrundlagen sei unseriös und damit reines Wahlkampfgetöse.
Autor: nnzDen Teilnehmern dieser Veranstaltung (nnz berichtete ausführlich) ging es nicht um die Vertretung einzelner Interessen der Gipsindustrie. Deren Vertreter waren auch nicht anwesend. Vielmehr wurde der notwendige Konsens zwischen den hier lebenden Menschen in der Region und dem Naturschutz gefordert. Der Verfasser dieser Äußerungen sollte über eine Entschuldigung bei den anwesenden Unternehmensvertretern, welche durch persönliches Risiko Arbeitsplätze in der Region erhalten, nachdenken, mahnt der Politiker an.
Vorrang muß eine zielorientierte Wirtschaftspolitik haben, wie derzeitig im Strategiepapier des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) vorgelegt, um eine wirtschaftliche Entwicklung mit Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen hier sicher zu stellen und den hier lebenden Menschen eine Perspektive zu bieten. Für eine Wirtschaftsentwicklung sei eine ausgebaute Infrastruktur Grundvoraussetzung.
Hierzu müssen - im Einzelfall und auf Teilflächen begrenzt - Chancen der Abwägung, unter Beibehaltung des Schutzzieles und der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung möglich sein.
Am Beispiel des Lückenschlusses der A 38 in Höhe Sollstedt, welcher voraussichtlich nun als letzter Streckenabschnitt im Jahr 2008 fertiggestellt sein wird, erläutert Primas die Auswirkungen der Einwendungen wegen des dort befindlichen FFH-Gebietes. Die Anwohner in den betroffenen Ortschaften, die durch den Durchgangsverkehr, der durch die verzögerte Fertigstellung sich durch die Orte quält, belastet sind, sollen selbst entscheiden, ob der hier lebende Mensch, bevorteilt oder benachteiligt ist.
Zustimmung findet der Hinweis auf die zunehmende Entwicklung der erneuerbaren Energien. Anzumerken ist hier, daß Thüringen einen Spitzenplatz in Deutschland bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffe einnimmt. In seiner fast 10-jährigen Tätigkeit als Vorsitzender des Fachbeirates für nachwachsende Rohstoffe (FbNR), steht Egon Primas angesichts der Endlichkeit unserer Ressourcen für einen ausgewogenen und nachhaltigen Energiemix. Wichtig sei seiner Meinung nach aber die Förderung der ganzen Bandbreite der erneuerbaren Energien, wie Strom aus Biomasse, solare Strahlungsenergie, Strom aus Geothermie, Strom aus Wasserkraft sowie Strom aus Deponiegas, Klärgas und Grubengas.
Erste Auswirkungen für unsere Region sind in dem gegründeten Netzwerk Biogas feststellbar. Zusammenfassend ist es Primas wichtig, alle Interessengruppen einschließlich der dort lebenden Bürger in eine sachliche Diskussion einzubeziehen und eine Übereinstimmung zwischen Naturschutz und Wirtschaft herbeizuführen. Der Versuch in Wahlkampfzeiten in der Öffentlichkeit die Vorstellung zu verbreiten, es gäbe Gegner eines vernünftigen Naturschutzes und der damit verbundenen Sicherung der Lebensgrundlagen sei unseriös und damit reines Wahlkampfgetöse.
