nnz-Forum: Nicht einfach zuschließen
Donnerstag, 15. September 2005, 16:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Die FDP-Aktion vor der Nordhäuser Arbeitsagentur beschäftigt derzeit die kommunale Politik und schafft Erklärungsbedarf. Jetzt reagiert ein Jungliberaler auf ein DGB-Statement in der nnz.
Es geht uns nicht darum die Agentur einfach zuschließen, sondern sie auch zu reorganisieren. Und zwar Weg vom derzeitigen System wo Gewerkschaftsfunktionäre wie Hahnemann und Engelen-Käfer die Arbeitslosigkeit verwalten! Unserer Meinung nach ist diese Selbstverwaltung gescheitert und das gibt Herr Hahnemann mit seinem Zahlenbeispiel ja auch zu. So sagt er klar, dass die Agentur für Arbeit Nordhausen nur an 35,2 % aller 1.874 Vermittlungen beteiligt war! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, mit rund 1200 Vermittlungen hatte die Behörde überhaupt nichts zutun. Bundesweit hat die Agentur für Arbeit 57,96 Milliarden Euro zur Verfügung gehabt und war mit diesem unglaublich großem Betrag im durchschnittlich nur an 18 % aller Vermittlungen beteiligt.
Wenn ein Unternehmen genauso uneffektiv arbeiten würde, hätte es schon lange schließen müssen. Aber nicht so in der Deutschland AG, hier spielt das alles keine Rolle. Und es ist auch klar warum, weil es hier an die Pfründe der Gewerkschaften und Arbeitgeber geht. Denn ohne Selbstverwaltung, würden z.B. Hahnemanns und Engelen-Käfers nichts mehr zu sagen haben. Im Übrigen hätten dann auch unsere angeblichen Freunde die bösen Arbeitgeberfunktionäre nichts mehr zusagen. Stattdessen würden die Kommunen und ihre von den Bürgern gewählten Vertreter die Oberaufsicht führen! Aber das will man besser nicht und schimpft lieber auf die bitterböse FDP.
Das eine Regierung Gesetze schreibt und mit ihrer Mehrheit beschließt blendet man gerne aus, auch gerade, dass es die Gewerkschaftspartei SPD ist, welche für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland verantwortlich ist! Genau eben die SPD, welche Agenda 2010 und Hartz I bis IV und damit den sozialen Kahlschlag erfunden hat und natürlich die SPD für welche Herr Hahnemann regelmäßig bei Wahlen kandidiert. Nicht wir haben das Wirtschaftsklima in den letzten sieben Jahren verschlechtert, sodass es mehr Arbeitslosigkeit gibt! Nicht wir haben 300 neue Gesetze und über 1000 Verordnungen beschlossen, welche die Deutsche Wirtschaft lähmen und die Bürokratiekosten auf 46 Milliarden Euro nach oben trieben. Nicht wir haben durch unsere Politik dafür gesorgt dass immer mehr Unternehmer ihre Firmensitze verlagern und viele Wohlhabende durch Filmfonds und Windparks keine Steuern mehr zahlen.
Wir haben allerdings ein Konzept für den Umbau der Agentur für Arbeit zu einem kommunalen Jobcenter und darüber diskutieren wir gerne! Das diese Behörde im Jahr über 57 Milliarden Euro verschlingt und nur an 18 % aller erfolgreichen Vermittlungen beteiligt ist, spricht nun wirklich für einen Neuanfang.
Marcel Hardrath, FDP
Es geht uns nicht darum die Agentur einfach zuschließen, sondern sie auch zu reorganisieren. Und zwar Weg vom derzeitigen System wo Gewerkschaftsfunktionäre wie Hahnemann und Engelen-Käfer die Arbeitslosigkeit verwalten! Unserer Meinung nach ist diese Selbstverwaltung gescheitert und das gibt Herr Hahnemann mit seinem Zahlenbeispiel ja auch zu. So sagt er klar, dass die Agentur für Arbeit Nordhausen nur an 35,2 % aller 1.874 Vermittlungen beteiligt war! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, mit rund 1200 Vermittlungen hatte die Behörde überhaupt nichts zutun. Bundesweit hat die Agentur für Arbeit 57,96 Milliarden Euro zur Verfügung gehabt und war mit diesem unglaublich großem Betrag im durchschnittlich nur an 18 % aller Vermittlungen beteiligt.
Wenn ein Unternehmen genauso uneffektiv arbeiten würde, hätte es schon lange schließen müssen. Aber nicht so in der Deutschland AG, hier spielt das alles keine Rolle. Und es ist auch klar warum, weil es hier an die Pfründe der Gewerkschaften und Arbeitgeber geht. Denn ohne Selbstverwaltung, würden z.B. Hahnemanns und Engelen-Käfers nichts mehr zu sagen haben. Im Übrigen hätten dann auch unsere angeblichen Freunde die bösen Arbeitgeberfunktionäre nichts mehr zusagen. Stattdessen würden die Kommunen und ihre von den Bürgern gewählten Vertreter die Oberaufsicht führen! Aber das will man besser nicht und schimpft lieber auf die bitterböse FDP.
Das eine Regierung Gesetze schreibt und mit ihrer Mehrheit beschließt blendet man gerne aus, auch gerade, dass es die Gewerkschaftspartei SPD ist, welche für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland verantwortlich ist! Genau eben die SPD, welche Agenda 2010 und Hartz I bis IV und damit den sozialen Kahlschlag erfunden hat und natürlich die SPD für welche Herr Hahnemann regelmäßig bei Wahlen kandidiert. Nicht wir haben das Wirtschaftsklima in den letzten sieben Jahren verschlechtert, sodass es mehr Arbeitslosigkeit gibt! Nicht wir haben 300 neue Gesetze und über 1000 Verordnungen beschlossen, welche die Deutsche Wirtschaft lähmen und die Bürokratiekosten auf 46 Milliarden Euro nach oben trieben. Nicht wir haben durch unsere Politik dafür gesorgt dass immer mehr Unternehmer ihre Firmensitze verlagern und viele Wohlhabende durch Filmfonds und Windparks keine Steuern mehr zahlen.
Wir haben allerdings ein Konzept für den Umbau der Agentur für Arbeit zu einem kommunalen Jobcenter und darüber diskutieren wir gerne! Das diese Behörde im Jahr über 57 Milliarden Euro verschlingt und nur an 18 % aller erfolgreichen Vermittlungen beteiligt ist, spricht nun wirklich für einen Neuanfang.
Marcel Hardrath, FDP
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
