Ein Blick in die Statistik
Erneuerbare Energie in jedem zweiten Neubau
Donnerstag, 27. Mai 2021, 10:14 Uhr
Ergebnissen der jährlichen Baufertigstellungsstatistik 2020 zufolge liegen erneuerbare Energien zum Beheizen bezugsfertiger neuer Wohngebäude weiterhin im Trend. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik werden in mehr als der Hälfte (51,5 Prozent) der insgesamt 2 141 neuen Wohngebäude erneuerbare Energien die überwiegend verwendete Energiequelle sein...
Der Anteil der erneuerbaren Energien liegt damit deutlich über dem Einsatz der konventionellen Energie Gas. 2020 wurde Gas in 43,8 Prozent der Wohnungsneubauten als primäre Energiequelle eingesetzt. Das war gegenüber dem Vorjahr ein um 2,6 Prozentpunkte geringerer Anteil. Das Bewusstsein konventionelle Energien kaum noch zu verwenden, zeigt sich ebenfalls mit dem anteiligen Einsatz von weniger als 1,5 Prozent für Öl, Strom bzw. sonstige Energie z. B. Kohle.
Werden Wohnungsneubauten primär mit erneuerbaren Energien beheizt, so geschieht dies vor allem mit Umweltthermieanlagen (77,3 Prozent), die Wärme aus der Luft oder dem Wasser entziehen, oder Geothermieanlagen (13,6 Prozent), die Wärme im Erdinnern nutzen.
In neuen Wohngebäuden wählten wiederum 56,2 Prozent der Bauherren eine Zusatzheizung, darunter knapp drei Viertel erneuerbare Energien. Hier dominierten die Holzheizungen vor dem Einsatz von Solarthermie. Mehr als jedes vierte geplante neue Wohngebäude wird zusätzlich mit einer Holzheizung ausgestattet sein.
Autor: redDer Anteil der erneuerbaren Energien liegt damit deutlich über dem Einsatz der konventionellen Energie Gas. 2020 wurde Gas in 43,8 Prozent der Wohnungsneubauten als primäre Energiequelle eingesetzt. Das war gegenüber dem Vorjahr ein um 2,6 Prozentpunkte geringerer Anteil. Das Bewusstsein konventionelle Energien kaum noch zu verwenden, zeigt sich ebenfalls mit dem anteiligen Einsatz von weniger als 1,5 Prozent für Öl, Strom bzw. sonstige Energie z. B. Kohle.
Werden Wohnungsneubauten primär mit erneuerbaren Energien beheizt, so geschieht dies vor allem mit Umweltthermieanlagen (77,3 Prozent), die Wärme aus der Luft oder dem Wasser entziehen, oder Geothermieanlagen (13,6 Prozent), die Wärme im Erdinnern nutzen.
In neuen Wohngebäuden wählten wiederum 56,2 Prozent der Bauherren eine Zusatzheizung, darunter knapp drei Viertel erneuerbare Energien. Hier dominierten die Holzheizungen vor dem Einsatz von Solarthermie. Mehr als jedes vierte geplante neue Wohngebäude wird zusätzlich mit einer Holzheizung ausgestattet sein.
