nnz-Forum: Nicht nachvollziehbar
Mittwoch, 14. September 2005, 13:54 Uhr
Nordhausen (nnz). In die Diskussion um die Zusammenlegung der Ämter für Wirtschaftsförderung mischt sich im Forum ein nnz-Leser ein...
Die Argumentation von Oberbürgermeisterin und Landrat auf den FDP-Antrag zur Wirtschaftsförderung, ist angesichts der jährlich bereitgestellten Haushaltsmittel nicht nachvollziehbar. Allein das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Nordhausen verursacht jährliche Personalkosten in Höhe von durchschnittlich 250.000 Euro. Hinzukommen rund 25.000 Euro Sachkosten. Letztere enthalten ein Budget von 1500-1800 Euro für Reisekosten. Dieses Budget müßte mindestens das 10fache betragen, um ein vernünftiges Marketing durch einen Außendienst zu gewährleisten. Eine ähnliche uneffiziente Kostenstruktur ist mit Sicherheit bei der Landkreisverwaltung vorzufinden. Leider hat auch das Regionalmanagement bisher wenig Neuigkeiten anzubieten.
Die Gründung einer Wirtschaftsfördergesellschaft mit kaufmännischer Rechnungsführung, ausgestattet mit entsprechenden Vollmachten und getragen von den Kommunen und Verwaltungsgemeinschaften, einschließlich der großen kreisangehörigen Stadt Nordhausen, bei gleichzeitigem vollständigen Abbau der beiden Ämter in Stadt- und Kreisverwaltung, ist deshalb die einzig logische Konsequenz, um die Region unter effizientem Mittel- und Personaleinsatz weiter nach vorn zu bringen.
Mit diesem Informationsstand kann ich den Antrag der FDP-Fraktion zur Zeit ausdrücklich begrüßen.
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Die Argumentation von Oberbürgermeisterin und Landrat auf den FDP-Antrag zur Wirtschaftsförderung, ist angesichts der jährlich bereitgestellten Haushaltsmittel nicht nachvollziehbar. Allein das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Nordhausen verursacht jährliche Personalkosten in Höhe von durchschnittlich 250.000 Euro. Hinzukommen rund 25.000 Euro Sachkosten. Letztere enthalten ein Budget von 1500-1800 Euro für Reisekosten. Dieses Budget müßte mindestens das 10fache betragen, um ein vernünftiges Marketing durch einen Außendienst zu gewährleisten. Eine ähnliche uneffiziente Kostenstruktur ist mit Sicherheit bei der Landkreisverwaltung vorzufinden. Leider hat auch das Regionalmanagement bisher wenig Neuigkeiten anzubieten.
Die Gründung einer Wirtschaftsfördergesellschaft mit kaufmännischer Rechnungsführung, ausgestattet mit entsprechenden Vollmachten und getragen von den Kommunen und Verwaltungsgemeinschaften, einschließlich der großen kreisangehörigen Stadt Nordhausen, bei gleichzeitigem vollständigen Abbau der beiden Ämter in Stadt- und Kreisverwaltung, ist deshalb die einzig logische Konsequenz, um die Region unter effizientem Mittel- und Personaleinsatz weiter nach vorn zu bringen.
Mit diesem Informationsstand kann ich den Antrag der FDP-Fraktion zur Zeit ausdrücklich begrüßen.
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
