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Carmen und die Stiere

Mittwoch, 14. September 2005, 08:37 Uhr
Nordhausen (nnz). Kaum ist die Premiere über die Bühne gegangen und die Stiere am Portal wieder in die Heimat zurückgereist, gibt es über „Carmen“ und die Stiere schon wieder etwas Neues zu berichten. Einzelheiten mit einem Klick.


Carmen und die Stiere (Foto: nnz) Carmen und die Stiere (Foto: nnz) Ab der zweiten Vorstellung wird das Theater Nordhausen der besonderen Beziehung zwischen „Carmen“ und den gehörnten Tierchen Rechnung tragen. Alle stiergeborenen Zuschauer, die an der Kasse einen Nachweis über ihr Geburtsrecht vorlegen, erhalten ihre Karte für die „Carmen“-Vorstellungen zum Preis von 7 Euro.

Dieses (s)tierische Recht ist natürlich nicht übertragbar und gilt auch nur für eine Karte pro Nachweis. Wer also das Sternzeichen auf dem rechten Fleck hat, darf sich jetzt auf einen unvergleichlichen Opernabend zum Sonderpreis freuen. Toreros, Stierführer und andere Begleitpersonen sind natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

Für die neue Inszenierung am Theater Nordhausen haben sich GMD Hiroaki Masuda und Regisseurin Kerstin Weiß für eine Fassung der Oper entschieden, die Bizets Original so nahe wie möglich kommt. Auf der von einer Stierkampfarena inspirierten Bühne von Frank Olle erzählt Kerstin Weiß die Geschichte der Figuren wie unter einem Vergrößerungsglas. Die Geschichte einer Figur wie Carmen ist zeitlos. Die Zigarettenarbeiterin Carmen lebt bedingungslos.

Der von seinen Lebensnormen gemaßregelte José ist von ihr so fasziniert, dass er seinen Schatten überspringt und vom Soldaten zum Schmuggler an Carmens Seite wird. Doch auch von José lässt sich Carmen nicht vereinnahmen. Dem spanischen Nationalschauspiel – dem Stierkampf – gleich, muss die Begegnung Carmens mit José unter der sengenden Hitze Sevillas tödlich enden.

Karten erhalten Sie an der Theaterkasse oder unter Telefon 03631/ 983452
Autor: nnz

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