Abgeschlossen
Dienstag, 13. September 2005, 15:32 Uhr
Nordhausen (nnz). Die FDP wollte heute tatsächlich symbolisch die Agentur für Arbeit in Nordhausenn zuschließen. Bewaffnet mit einer schwarz-gelben Kette schritten Franka Hitzing und ihre Helfer zur Tat. Doch sie hatten nicht mit dem Widerstand der Behörde gerechnet. Die nnz war dabei.
Abgeschlossen (Foto: nnz)
Es war 14.20 Uhr, da gab es die ersten aufgeregten Diskussion mit der zweiten Leitungsebene der Nordhäuser Agentur. Chefin Dr. Simone Simon hatte die Herren Aar und Hering vor die Tür delegiert um ausrichten zu lassen, dass man das alles nicht so gut finde. Die Aktion sie zwar polizeilich nicht angemeldet, trotzdem ließ man die Liberalen großzügig gewähren und lud die Direktkandidatin zu einer Diskussionsrunde ins Gebäude ein.
Aber vorher musste noch verschlossen werden, mit Kette und Schloß. Plötzlich aber tauchte ein unformierter Wachmann auf, auf Geheiß der Agenturleitung eskortierte er die Absperrenden von der Tür weg. Ob es diese Schwierigkeiten auch an anderen Thüringer Agenturstandorten gab, ist bislang nicht bekannt, denn in einer landesweiten Aktion sollten just um 14.30 Uhr die Arbeitsagenturen symbolisch geschlossen werden.
Hintergrund für die Aktion ist die FDP-Forderung nach Auflösung der Bundesarbeitsagentur in ihrer derzeitigen Form. Kritik über die Liberalen vor allem an der ausufernden Bürokratie- und Kostenlawine der Arbeitsämter bei gleichzeitig kaum erkennbarem Erfolg. Im letzten Jahr verschlang die Bundesagentur für Arbeit mit ihren 90.000 Mitarbeitern ein Budget von 57,96 Mrd. Euro. Dabei gelang ihr ein Anteil von ganzen 18 Prozent an den erfolgreichen Arbeitsvermittlungen. Die FDP fordert, dass die Bundesagentur für Arbeit durch eine leistungs- und kundenorientierte Agentur ersetzt wird.
Mit der Abschlussaktion ist der Wahlkampf für die Liberalen allerdings nicht beendet. Im Gegenteil: Bis zum Wahlsonntag will die FDP flächendeckend sichtbar sein. Für Franka Hitzing stehen noch mehrere Info-Stände im Kreis Nordhausen auf dem Plan. Am Samstag vor der Wahl wird auch die bundesweite FDP-Aktion "lange Nacht der Politik" in Thüringen durchgeführt. Im Wahlkreis ist Franka Hitzing mit ihren Wahlhelfern unterwegs, um die letzten unentschlossenen Wähler für die FDP zu begeistern.
Autor: nnz
Abgeschlossen (Foto: nnz)
Es war 14.20 Uhr, da gab es die ersten aufgeregten Diskussion mit der zweiten Leitungsebene der Nordhäuser Agentur. Chefin Dr. Simone Simon hatte die Herren Aar und Hering vor die Tür delegiert um ausrichten zu lassen, dass man das alles nicht so gut finde. Die Aktion sie zwar polizeilich nicht angemeldet, trotzdem ließ man die Liberalen großzügig gewähren und lud die Direktkandidatin zu einer Diskussionsrunde ins Gebäude ein.
Aber vorher musste noch verschlossen werden, mit Kette und Schloß. Plötzlich aber tauchte ein unformierter Wachmann auf, auf Geheiß der Agenturleitung eskortierte er die Absperrenden von der Tür weg. Ob es diese Schwierigkeiten auch an anderen Thüringer Agenturstandorten gab, ist bislang nicht bekannt, denn in einer landesweiten Aktion sollten just um 14.30 Uhr die Arbeitsagenturen symbolisch geschlossen werden.
Hintergrund für die Aktion ist die FDP-Forderung nach Auflösung der Bundesarbeitsagentur in ihrer derzeitigen Form. Kritik über die Liberalen vor allem an der ausufernden Bürokratie- und Kostenlawine der Arbeitsämter bei gleichzeitig kaum erkennbarem Erfolg. Im letzten Jahr verschlang die Bundesagentur für Arbeit mit ihren 90.000 Mitarbeitern ein Budget von 57,96 Mrd. Euro. Dabei gelang ihr ein Anteil von ganzen 18 Prozent an den erfolgreichen Arbeitsvermittlungen. Die FDP fordert, dass die Bundesagentur für Arbeit durch eine leistungs- und kundenorientierte Agentur ersetzt wird.
Mit der Abschlussaktion ist der Wahlkampf für die Liberalen allerdings nicht beendet. Im Gegenteil: Bis zum Wahlsonntag will die FDP flächendeckend sichtbar sein. Für Franka Hitzing stehen noch mehrere Info-Stände im Kreis Nordhausen auf dem Plan. Am Samstag vor der Wahl wird auch die bundesweite FDP-Aktion "lange Nacht der Politik" in Thüringen durchgeführt. Im Wahlkreis ist Franka Hitzing mit ihren Wahlhelfern unterwegs, um die letzten unentschlossenen Wähler für die FDP zu begeistern.
