Evangelischer Kirchenkreis Südharz
Neue Möbellandschaft für die Netzwerkkirche Ellrich
Montag, 17. Mai 2021, 08:09 Uhr
Eine neue Möbellandschaft für eine Kirche? Dazu Stichworte wie Nachhaltigkeit, Upcycling und 3D-Drucker. Das klingt bemerkenswert. Was das alles bedeuten soll, wird man in der St. Johannis Kirche in Ellrich erleben könnnen...
St. Johannis in Ellrich ist eine von sieben Kirchen in Thüringen, die im Rahmen des Kooperationsprojektes STADTLAND:Kirche, Neue Perspektiven für Thüringer Kirchen ausgewählt wurde. Das Gotteshaus soll vielen Menschen dank seiner Nutzung als vernetzende Ideen-Werkstatt und liturgischem Raum offenstehen. Dazu braucht es eine neue Form der Innenraumgestaltung.
Entsprechende Modellpläne sind nun erstmals öffentlich sichtbar. Fünf Projekte werden von Dienstag, dem 18. Mai bis zum 27. Mai zu den Öffnungszeiten der Johanniskirche (10.00 Uhr bis 18.00 Uhr) in Bildform ausgestellt, lädt Pfarrer Jochen Lenz ein. Anhand von Fragebögen kann jeder dort seine Meinung abgeben. Am 27. Mai trifft sich dann eine Gruppe, um über die Modelle ins Gespräch zu kommen, informiert der Gemeindekirchenrat.
Die St. Johannis Kirche in Ellrich wird eine neue "Möbellandschaft" erhalten (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Südharz)
Ein Auswahlgremium, mit Pfarrer Jochen Lenz, dem Vorsitzenden des Ellricher Fördervereins Martin Bischoff und anderen Projektpartnern besetzt, hat als ersten Schritt seine Empfehlung bereits ausgesprochen, informiert Lisa-Marie Hottenrott, Projektleiterin der EKM. Sie empfehlen aus den insgesamt fünf Modellen die Module des Nordhäuser Architekturbüros studio 73 – Bürogemeinschaft Hahnemann Kliemannel. Die Flexibilität der Elemente bietet den Akteuren in Ellrich kreativen Raum. Von Veranstaltungen über unterschiedliche Aktionen wie Hörkreise, Werkstätten bis zum Bühnenbild gibt es scheinbar unendliche spielerische Möglichkeiten für eine gemeinschaftliche Nutzung und Zusammenarbeit.
Ein Merkmal des Entwurfs ist zudem, dass er sich in puncto Nachhaltigkeit durch die Innovationsschwerpunkte Recycling und Upcycling von Materialien auszeichnet. Modernste 3D-Drucktechnik soll bei der Produktion zum Einsatz kommen. Der Weg zu dieser Empfehlung führte über eine Aufgabenstellung an eingeladene Agenturen. Das Vorhaben wird begleitet von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen.
Regina Englert
Autor: redSt. Johannis in Ellrich ist eine von sieben Kirchen in Thüringen, die im Rahmen des Kooperationsprojektes STADTLAND:Kirche, Neue Perspektiven für Thüringer Kirchen ausgewählt wurde. Das Gotteshaus soll vielen Menschen dank seiner Nutzung als vernetzende Ideen-Werkstatt und liturgischem Raum offenstehen. Dazu braucht es eine neue Form der Innenraumgestaltung.
Entsprechende Modellpläne sind nun erstmals öffentlich sichtbar. Fünf Projekte werden von Dienstag, dem 18. Mai bis zum 27. Mai zu den Öffnungszeiten der Johanniskirche (10.00 Uhr bis 18.00 Uhr) in Bildform ausgestellt, lädt Pfarrer Jochen Lenz ein. Anhand von Fragebögen kann jeder dort seine Meinung abgeben. Am 27. Mai trifft sich dann eine Gruppe, um über die Modelle ins Gespräch zu kommen, informiert der Gemeindekirchenrat.
Die St. Johannis Kirche in Ellrich wird eine neue "Möbellandschaft" erhalten (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Südharz)
Ein Auswahlgremium, mit Pfarrer Jochen Lenz, dem Vorsitzenden des Ellricher Fördervereins Martin Bischoff und anderen Projektpartnern besetzt, hat als ersten Schritt seine Empfehlung bereits ausgesprochen, informiert Lisa-Marie Hottenrott, Projektleiterin der EKM. Sie empfehlen aus den insgesamt fünf Modellen die Module des Nordhäuser Architekturbüros studio 73 – Bürogemeinschaft Hahnemann Kliemannel. Die Flexibilität der Elemente bietet den Akteuren in Ellrich kreativen Raum. Von Veranstaltungen über unterschiedliche Aktionen wie Hörkreise, Werkstätten bis zum Bühnenbild gibt es scheinbar unendliche spielerische Möglichkeiten für eine gemeinschaftliche Nutzung und Zusammenarbeit.
Ein Merkmal des Entwurfs ist zudem, dass er sich in puncto Nachhaltigkeit durch die Innovationsschwerpunkte Recycling und Upcycling von Materialien auszeichnet. Modernste 3D-Drucktechnik soll bei der Produktion zum Einsatz kommen. Der Weg zu dieser Empfehlung führte über eine Aufgabenstellung an eingeladene Agenturen. Das Vorhaben wird begleitet von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen.
Regina Englert
