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Volles Sonntagsprogramm

Sonntag, 11. September 2005, 18:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Heute war richtig was los in Nordhausen, trotz des schlechten Wetters. Nicht nur der verkaufsoffene Sonntag lockte die Besucher. Es gab noch viel mehr zu entdecken. Einen Blick unter die Stadt wagen durfte man zum Beispiel an der Johannistreppe.


Volles Sonntagsprogramm (Foto: nnz) Volles Sonntagsprogramm (Foto: nnz) Der Regen störte keinen der Neugierigen, die schon immer mal in einen echten alten Bunker wollten. Eine meterlange Schlange stand vor der Anlage an der Johannis-Treppe. Zu sehen gab es dann kaum etwas spektakuläres, einen dunklen Gang mit Schienen, der abzweigte und vor Brandsteinmauern endete. Licht spendeten nur einige Petroleumlampen und von einem Generator gespeiste Strahler. Die Besucher tasteten sich vorwärts und beschwerten sich über den schlechten Weg. Manch einer meinte, in der Zeitung hätte stehen sollen, daß Taschenlampen mitgebracht werden müssen. Dennoch war der Bunkerbesuch sicher eines der spannendsten Erlebnisse des Tages des Denkmals. Alles andere gab es schon in den vergangenen Jahren kennenzulernen und zu bestaunen. Die Museen hatten geöffnet, ebenso die Kirchen und die Traditionsbrennerei.

Das Theater feierte wie jedes Jahr gemeinsam mit den Denkmalen sein Theaterfest. Die Besucher können auf dem Platz an der Promenade Einblicke in die aktuellen Darbietungen nehmen und die Musik genießen. Bevor die großen Stars auftreten, ist die Bühne frei für die Jüngeren. Der Kinderzirkus Zappellini zeigte was er zu bieten hat. Kinder, die Lust haben mitzumachen, konnten sich sofort melden, können aber auch beim Theater anrufen. Während die Großen dem Geiger Marek Adam Smentek lauschten, vergnügten sich die Kinder an den Bastelständen. Leckeres aus der Küche gab es passend zum Thema „Unter der Sonne Spaniens“. Nur eben diese wollte sich leider nicht so recht blicken lassen. Es nutzte der Veranstaltung, daß es zumindest nicht regnete.

Dann war auch noch verkaufsoffener Sonntag. Jede Menge Leute wollten der Kauflust frönen oder nur Schaufenster anschauen. Ein normaler Einkaufstag war es dennoch nicht, denn die Geschäfte boten Wurststände oder Kinderbelustigung an. Trotz des wenig angenehmen Wetters wurden alle Angebote zur Sonntagsunterhaltung rege genutzt.
Autor: wf

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