Auf in den nächsten Wahlkampf
Mittwoch, 07. September 2005, 17:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Die SPD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat hat wieder einmal ihr Dauer-Wahlkampfthema auf den Tisch gelegt. Worum es dabei geht, das erfahren nnz-Leser mit einem bekannten Klick.
Seit Jahren schon haben sich die Sozialdemokraten der Entwicklung der Kiesteiche am Rande von Nordhausen verschrieben. Naherholung pur soll es dort mal geben, und: Die Naherholung kann nicht groß genug sein. Die Kiesteiche sollten so beim Kommunalwahlkampf im vergangenen Jahr herhalten (es nützte nicht allzu viel), beim Bundestagswahlkampf spart man sich das eher lokale Thema aus und will es für den kommenden Wahlkampf um den Stuhl der Oberbürgermeisterin im kommenden Jahr einsetzen.
Im Bauausschuss ist in dieser Woche der SPD-Antrag zur Erstellung eines Gesamt-Entwicklungsplanes für das Naherholungs- und Freizeitgebiet der Kiesteiche besprochen worden. Die Verwaltung in Person von Planungsamtschefin Inge Klaan lehnt einen solchen Antrag ab. Klaan verwies auf die so positiv angelaufenen Gespräche mit dem neuen Eigentümer der Kieswerke und dessen Geschäftsführer. Man habe schließlich schon genügend Konzepte und habe mit den Vorstellungen der Kieswerke viel an Übereinstimmung erzielt und nun wolle man das Unternehmen planen lassen. Hierzu bekam Inge Klaan Rückendeckung von Dietrich Beyse (CDU).
Schließlich kann die Stadt Nordhausen nicht allzu viel mitreden, lediglich der Bielener Teich fällt nicht unter die Restriktion des Bergrechtes. Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) hingegen votierte heute für den Antrag, wie auch Andreas Wieninger (SPD) seiner Fraktion empfehlen wird, den Antrag aufrechtzuerhalten. Schließlich hätten die Stadträte ein Anrecht darauf zu erfahren, welche Entwicklungen es dort kurz-, mittel- oder langfristig gebe.
Das mit der Entwicklung gehe in dem Areal nicht so schnell, wie einige sich da vorstellen mögen, meinte Beyse. Trotz des Willens an den Kiesteichen etwas zu verändern, eint die Stadtverwaltung, die Kieswerke und den Eigner des Scheunenhofes, Henry van Asten eine Eigenschaft: Es ist für diese Art von Planungen wenig Geld in den Kassen.
Autor: nnzSeit Jahren schon haben sich die Sozialdemokraten der Entwicklung der Kiesteiche am Rande von Nordhausen verschrieben. Naherholung pur soll es dort mal geben, und: Die Naherholung kann nicht groß genug sein. Die Kiesteiche sollten so beim Kommunalwahlkampf im vergangenen Jahr herhalten (es nützte nicht allzu viel), beim Bundestagswahlkampf spart man sich das eher lokale Thema aus und will es für den kommenden Wahlkampf um den Stuhl der Oberbürgermeisterin im kommenden Jahr einsetzen.
Im Bauausschuss ist in dieser Woche der SPD-Antrag zur Erstellung eines Gesamt-Entwicklungsplanes für das Naherholungs- und Freizeitgebiet der Kiesteiche besprochen worden. Die Verwaltung in Person von Planungsamtschefin Inge Klaan lehnt einen solchen Antrag ab. Klaan verwies auf die so positiv angelaufenen Gespräche mit dem neuen Eigentümer der Kieswerke und dessen Geschäftsführer. Man habe schließlich schon genügend Konzepte und habe mit den Vorstellungen der Kieswerke viel an Übereinstimmung erzielt und nun wolle man das Unternehmen planen lassen. Hierzu bekam Inge Klaan Rückendeckung von Dietrich Beyse (CDU).
Schließlich kann die Stadt Nordhausen nicht allzu viel mitreden, lediglich der Bielener Teich fällt nicht unter die Restriktion des Bergrechtes. Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) hingegen votierte heute für den Antrag, wie auch Andreas Wieninger (SPD) seiner Fraktion empfehlen wird, den Antrag aufrechtzuerhalten. Schließlich hätten die Stadträte ein Anrecht darauf zu erfahren, welche Entwicklungen es dort kurz-, mittel- oder langfristig gebe.
Das mit der Entwicklung gehe in dem Areal nicht so schnell, wie einige sich da vorstellen mögen, meinte Beyse. Trotz des Willens an den Kiesteichen etwas zu verändern, eint die Stadtverwaltung, die Kieswerke und den Eigner des Scheunenhofes, Henry van Asten eine Eigenschaft: Es ist für diese Art von Planungen wenig Geld in den Kassen.
