Chance für 200 junge Menschen
Donnerstag, 01. September 2005, 13:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Über 200 Jugendliche in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen heute ihre Bahn-Ausbildung begonnen. Bei einer feierlichen Veranstaltung in Leipzig wurden die neue Auszubildenden, darunter auch Azubis aus dem Landkreis Nordhausen von Personalvorstand Margret Suckale begrüßt. Weiter Einzelheiten mit einem einzigen Klick.
Am Rande der Veranstaltung wurde ein von einer älteren Ausbildungsgruppe aus Frankfurt am Main gestaltetes Triebfahrzeug vorgestellt, das mit Motiven für ein tolerantes Miteinander in Europa wirbt. Bei dem für Auszubildende im ersten Lehrjahr jährlich wiederkehrenden Wettbewerb unter dem Titel Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt war dieses Projekt vor wenigen Wochen ausgezeichnet worden. Das Triebfahrzeug wird ab sofort bundesweit im Fernverkehr der Bahn eingesetzt.
Margret Suckale sagte zu den Berufsstartern: Die Bahn als internationaler Mobilitäts- und Logistikdienstleister ist ein Unternehmen mit Zukunft – gerade für junge Menschen. Unsere moderne Berufsausbildung macht unsere Auszubildenden fit für das Berufsleben. Sie werden gefordert und gefördert – Offenheit, Motivation und Engagement sind bei uns gefragt. An die jugendlichen Preisträger des Wettbewerbs Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt gerichtet, betonte Suckale, dass respektvoller und friedlicher Umgang miteinander zum Unternehmensleitbild der Bahn gehört. Ziel des Wettbewerbs Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt ist die Förderung von Zivilcourage und kollegialem Miteinander.
Die Bahn bildet bundesweit knapp 8.200 Jugendliche aus, davon in Sachsen 270, in Sachsen-Anhalt 300 und in Thüringen 250. Von den insgesamt 2.300 Schulabgängern, die bei der Bahn im September ihre Ausbildung oder ihr Studium an einer Berufsakademie beginnen, entfallen auf Thüringen und Sachsen-Anhalt je 80, auf Sachsen 85. Der Deutsche-Bahn-Konzern bildet bundesweit an 43 Standorten in kaufmännisch-serviceorientierten, gewerblich-technischen, eisenbahnspezifischen und IT-Berufen aus. In der Bahn-Region Südost lernen die Auszubildenden in Dessau, Dresden, Erfurt, Halle (Saale), Leipzig und Magdeburg. Die Ausbildungspalette umfasst 25 Berufe.
Der jährliche Wettbewerb Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt startet jeweils zu Beginn des ersten Ausbildungsjahres. Er soll die neuen Azubis sensibilisieren, sich mit den Themen Extremismus, Intoleranz und antidemokratische Tendenzen zu beschäftigen. Seit dem Start des Wettbewerbs im Jahr 2000 haben mehr als 6.500 Auszubildende teilgenommen. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Margret Suckale und den Gewerkschaftsvorsitzenden von TRANSNET, Norbert Hansen, und GDBA, Klaus-Dieter Hommel.
Autor: nnzAm Rande der Veranstaltung wurde ein von einer älteren Ausbildungsgruppe aus Frankfurt am Main gestaltetes Triebfahrzeug vorgestellt, das mit Motiven für ein tolerantes Miteinander in Europa wirbt. Bei dem für Auszubildende im ersten Lehrjahr jährlich wiederkehrenden Wettbewerb unter dem Titel Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt war dieses Projekt vor wenigen Wochen ausgezeichnet worden. Das Triebfahrzeug wird ab sofort bundesweit im Fernverkehr der Bahn eingesetzt.
Margret Suckale sagte zu den Berufsstartern: Die Bahn als internationaler Mobilitäts- und Logistikdienstleister ist ein Unternehmen mit Zukunft – gerade für junge Menschen. Unsere moderne Berufsausbildung macht unsere Auszubildenden fit für das Berufsleben. Sie werden gefordert und gefördert – Offenheit, Motivation und Engagement sind bei uns gefragt. An die jugendlichen Preisträger des Wettbewerbs Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt gerichtet, betonte Suckale, dass respektvoller und friedlicher Umgang miteinander zum Unternehmensleitbild der Bahn gehört. Ziel des Wettbewerbs Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt ist die Förderung von Zivilcourage und kollegialem Miteinander.
Die Bahn bildet bundesweit knapp 8.200 Jugendliche aus, davon in Sachsen 270, in Sachsen-Anhalt 300 und in Thüringen 250. Von den insgesamt 2.300 Schulabgängern, die bei der Bahn im September ihre Ausbildung oder ihr Studium an einer Berufsakademie beginnen, entfallen auf Thüringen und Sachsen-Anhalt je 80, auf Sachsen 85. Der Deutsche-Bahn-Konzern bildet bundesweit an 43 Standorten in kaufmännisch-serviceorientierten, gewerblich-technischen, eisenbahnspezifischen und IT-Berufen aus. In der Bahn-Region Südost lernen die Auszubildenden in Dessau, Dresden, Erfurt, Halle (Saale), Leipzig und Magdeburg. Die Ausbildungspalette umfasst 25 Berufe.
Der jährliche Wettbewerb Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt startet jeweils zu Beginn des ersten Ausbildungsjahres. Er soll die neuen Azubis sensibilisieren, sich mit den Themen Extremismus, Intoleranz und antidemokratische Tendenzen zu beschäftigen. Seit dem Start des Wettbewerbs im Jahr 2000 haben mehr als 6.500 Auszubildende teilgenommen. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Margret Suckale und den Gewerkschaftsvorsitzenden von TRANSNET, Norbert Hansen, und GDBA, Klaus-Dieter Hommel.
