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Krieg und Frieden

Montag, 05. September 2005, 07:53 Uhr
Nordhausen/Bleicherode (nnz). Seit 60 Jahren herrscht Frieden in Deutschland. Der diesjährige Tag des offenen Denkmals am 11. September 2005 würdigt diesen Umstand und steht deshalb unter dem Motto „Krieg und Frieden“. Eröffnet wird er in Bleicherode. Mehr Fakten wie immer in Ihrer nnz.


In zahlreichen Schlachten, wurden Städte und Dörfer niedergebrannt, gingen Kulturdenkmale oft für immer verloren. Doch die Überlebenden bauten Wohnhäuser, Kirchen und öffentliche Gebäude wieder auf, entweder bewusst in den alten Strukturen oder in der Architektur ihrer Zeit. Somit ist das Thema des Denkmaltages 2005 für die Entwicklung der Architektur von großer Bedeutung und mit den Belangen der Denkmalpflege eng verknüpft.

Die Eröffnungsveranstaltung findet in diesem Jahr am Bronzedenkmal „Krieg und Frieden“ um 10 Uhr in Bleicherode statt. Es befindet sich an der Bahnhofstraße, unweit des einstigen Verwaltungsgebäudes des Kaliwerkes. Mit einer Festansprache eröffnet Landrat Joachim Claus den Denkmaltag und nimmt auch die Enthüllung der restaurierten Plattform und des Steinsockels mit Inschrift vor. Gegen 10.30 Uhr spricht Dr. Jürgen Fitschen, Direktor der Gerhard-Marcks-Stiftung Bremen, über das „Krieg und Frieden“.- Denkmal.

Für 11 Uhr schließlich laden Heidelore Kneffel, Peter Weinert und Klaus Schweineberg zur Eröffnung einer kleinen Ausstellung über den Schöpfer der Doppelstatue, den Bildhauer Gerhard Marcks, in die ehemalige Betriebsakademie des Kaliwerkes Bleicherode ein. Die musikalische Ausgestaltung der Feier hat das Bleicheröder Bergmannsblasorchester übernommen.

Am Vorabend des Denkmalstages, am 10. September, gibt es bereits als kulturellen Auftakt ein Kabarettprogramm von und mit Kalla Wefel aus Hannover. Es beginnt um 20 Uhr im „Kornspeicher“ in Auleben. Der ehemalige Autor von Sprach- und Lesebüchern präsentiert sein sechstes, aus der Schule geplaudertes Programm „Klingelt’s endlich?“.

Darüber hinaus laden zahlreiche Städte und Gemeinden des Südharzkreises am Sonntag zu interessanten Ausstellungen, Vorträgen und Führungen durch ihre Denkmale und Museen ein. Ausführliche Programme liegen in den Häusern des Landratsamtes, der Stadtinformation sowie der Mobilitätszentrale des Bahnhofes Nordhausen aus. Weitere Informationen erteilt auch die Pressestelle des Landratsamtes unter 03631/911 222 oder 911 223.
Autor: nnz

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