Termin soll es richten
Dienstag, 30. August 2005, 12:56 Uhr
Nordhausen (nnz). Einmal hat sich die Nordhäuser Stadtverwaltung von einem angeblichen Investor im Areal der Bäckerstrasse vorführen lassen. Ein zweites Mal soll das nicht passieren. Jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden.
Bei einem Notartermin in der übernächsten Woche wird der Ankauf der Altstadtflächen entlang der Bäcker- und Domstraße durch die Stadt Nordhausen unter Dach und Fach gebracht. Das sagte jetzt Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) der nnz. Die Flächen seien insgesamt rund 2000 Quadratmeter groß, und seien als ehemaliges Volkseigentum dem Bund zugeordnet worden, von dem man jetzt die Grundstücke zurück erwerbe. Da das Land Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung gestellt habe, müsse die Stadt nur 10 Prozent der Kaufssumme aufbringen.
Nach dem Ankauf sei es Ziel der Stadt, in einem ersten Schritt die Grundstücke entlang der Bäckerstraße neu zu parzellieren und Bauwilligen zur Verfügung zu stellen. Vorstellbar sei eine altstadt-typische Bebauung: 2-etagig mit ausgebautem Dachgeschoss, im Erdgeschoss Gewerbe, und in den Obergeschossen vor allem Wohnungen. Eine Ausschreibung der Grundstücke sei für Ende 2006 geplant.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) sagte, es sei zwar langfristig wünschenswert, auch die großen Keller unter den benachbarten Brachflächen mit in das städtebauliche Konzept zu integrieren, allerdings ist es jetzt völlig ausgeschlossen, dass wir diese Keller anfassen. Die darüber liegenden Flächen sind in Privathand, so die Oberbürgermeisterin. Selbst private Investoren dürften Schwierigkeiten haben, den Ausbau der oft sogar mehrstöckigen Keller zu finanzieren. Auch auf die Baulücke in der Gumperstraße habe die Stadt keinen Zugriff – das Grundstück ist in Privathand, so die Oberbürgermeisterin.
Autor: nnzBei einem Notartermin in der übernächsten Woche wird der Ankauf der Altstadtflächen entlang der Bäcker- und Domstraße durch die Stadt Nordhausen unter Dach und Fach gebracht. Das sagte jetzt Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) der nnz. Die Flächen seien insgesamt rund 2000 Quadratmeter groß, und seien als ehemaliges Volkseigentum dem Bund zugeordnet worden, von dem man jetzt die Grundstücke zurück erwerbe. Da das Land Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung gestellt habe, müsse die Stadt nur 10 Prozent der Kaufssumme aufbringen.
Nach dem Ankauf sei es Ziel der Stadt, in einem ersten Schritt die Grundstücke entlang der Bäckerstraße neu zu parzellieren und Bauwilligen zur Verfügung zu stellen. Vorstellbar sei eine altstadt-typische Bebauung: 2-etagig mit ausgebautem Dachgeschoss, im Erdgeschoss Gewerbe, und in den Obergeschossen vor allem Wohnungen. Eine Ausschreibung der Grundstücke sei für Ende 2006 geplant.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) sagte, es sei zwar langfristig wünschenswert, auch die großen Keller unter den benachbarten Brachflächen mit in das städtebauliche Konzept zu integrieren, allerdings ist es jetzt völlig ausgeschlossen, dass wir diese Keller anfassen. Die darüber liegenden Flächen sind in Privathand, so die Oberbürgermeisterin. Selbst private Investoren dürften Schwierigkeiten haben, den Ausbau der oft sogar mehrstöckigen Keller zu finanzieren. Auch auf die Baulücke in der Gumperstraße habe die Stadt keinen Zugriff – das Grundstück ist in Privathand, so die Oberbürgermeisterin.
