Turnhalle wird saniert
Pläne für Klettenberg geschmiedet
Samstag, 13. März 2021, 12:02 Uhr
Die Turnhalle in Klettenberg soll in den nächsten Jahren umfassend saniert werden. Zu dem Vorhaben haben sich bei einem Vor-Ort-Termin in dieser Woche Vertreter der Gemeinde, der Grundschule, des Tischtennisvereins TTV 90 Klettenberg sowie des betreuenden Ingenieurbüros IHS aus Leipzig verständigt...
Schulleiterin Carola Grützner-Radtke und Andreas Gerbothe besprechen das neue Raumkonzept (Foto: Gemeinde Hohenstein)
Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde Hohenstein die Turnhalle vom Landkreis übernommen, um ihren aktiven Beitrag zu leisten, den Grundschulstandort in der Gemeinde, ein ganz wichtiger Infrastrukturbaustein, sowie die Nutzung der Halle für die Kindergärten und Vereine zu sichern. Die Bemühungen Hohensteins waren mittlerweile erfolgreich. Seit wenigen Tagen steht fest, der Schulstandort Klettenberg ist für die kommenden 25 Jahre gesichert und ein Schulneubau geplant und auf den Weg gebracht.
Mit der Übernahme der Turnhalle beantragte die Gemeinde für die Sanierung LEADER-Mittel, die aus den zur Verfügung stehenden Geldern zur Entwicklung des ländlichen Raumes im August 2020 bewilligt wurden. Zügig liefen die Vorbereitungen für die Sanierung - Modernisierung der Turnhalle an.
Wir werden zunächst mit der Ertüchtigung des Daches vom Hallenvorbau beginnen. In diesem ersten Bauabschnitt sollen auch die Sanitäranlagen den aktuellen Erfordernissen angepasst sowie vor allem der Brandschutz und die Lüftung des Gebäudes erneuert und damit verbessert werden”, kündigt der momentan staatlich Beauftragte und bisher ehrenamtliche Bürgermeister der Einheitsgemeinde, Andreas Gerbothe, an.
Ein optimaleres Raumkonzept für alle Nutzer wird diskutiert und gefunden (Foto: Gemeinde Hohenstein)
Dazu wurde unter anderem mit den verschiedenen Nutzern das veränderte Raumkonzept des Vorbaus der Halle beraten, welches nun mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden muss. So soll die Halle jetzt einen direkten Zugang für Besucher bekommen, der nicht wie bisher, nur über die Umkleidebereiche möglich war. Dabei muss unbedingt auch die Sicherheit und die Abgrenzung der einzelnen Nutzerbereiche gewährleistet werden. In den Entwürfen haben die Grundschule, der Kindergarten sowie der Tischtennisverein ihre abschließbaren, eigenen Bereiche. Ein zweiter Fluchtweg aus der Halle und eine gut durchdachte Belüftung, letzteres durch die Corona - Pandemie besonders in den Focus gerückt, runden die Arbeiten des ersten Bauabschnittes ab.
Insgesamt werden für den ersten Bauabschnitt rund 178.000 Euro veranschlagt, welche zu 75 % über Fördermittel des Landes aus dem Leader-Programm finanziert sind. Unsere Gemeinde wird sich an diesem Bauabschnitt mit Eigenmitteln in Höhe von rund 44.500 Euro beteiligen, wovon der Landkreis Nordhausen 17.400 Euro trägt”, zählt Andreas Gerbothe auf. Die Ausschreibung der Dachinstandsetzung ist in der finalen Vorbereitung, danach sind die Arbeiten für die Erneuerung von Brandschutz und Lüftung an der Reihe. Gemeinsames Ziel ist es, die Arbeiten bis zum Jahresende abzuschließen. Eine Herausforderung, denn die Arbeiten finden bei weiterhin laufendem Betrieb der Turnhalle statt.
Autor: red
Schulleiterin Carola Grützner-Radtke und Andreas Gerbothe besprechen das neue Raumkonzept (Foto: Gemeinde Hohenstein)
Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde Hohenstein die Turnhalle vom Landkreis übernommen, um ihren aktiven Beitrag zu leisten, den Grundschulstandort in der Gemeinde, ein ganz wichtiger Infrastrukturbaustein, sowie die Nutzung der Halle für die Kindergärten und Vereine zu sichern. Die Bemühungen Hohensteins waren mittlerweile erfolgreich. Seit wenigen Tagen steht fest, der Schulstandort Klettenberg ist für die kommenden 25 Jahre gesichert und ein Schulneubau geplant und auf den Weg gebracht.
Mit der Übernahme der Turnhalle beantragte die Gemeinde für die Sanierung LEADER-Mittel, die aus den zur Verfügung stehenden Geldern zur Entwicklung des ländlichen Raumes im August 2020 bewilligt wurden. Zügig liefen die Vorbereitungen für die Sanierung - Modernisierung der Turnhalle an.
Wir werden zunächst mit der Ertüchtigung des Daches vom Hallenvorbau beginnen. In diesem ersten Bauabschnitt sollen auch die Sanitäranlagen den aktuellen Erfordernissen angepasst sowie vor allem der Brandschutz und die Lüftung des Gebäudes erneuert und damit verbessert werden”, kündigt der momentan staatlich Beauftragte und bisher ehrenamtliche Bürgermeister der Einheitsgemeinde, Andreas Gerbothe, an.
Ein optimaleres Raumkonzept für alle Nutzer wird diskutiert und gefunden (Foto: Gemeinde Hohenstein)
Dazu wurde unter anderem mit den verschiedenen Nutzern das veränderte Raumkonzept des Vorbaus der Halle beraten, welches nun mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden muss. So soll die Halle jetzt einen direkten Zugang für Besucher bekommen, der nicht wie bisher, nur über die Umkleidebereiche möglich war. Dabei muss unbedingt auch die Sicherheit und die Abgrenzung der einzelnen Nutzerbereiche gewährleistet werden. In den Entwürfen haben die Grundschule, der Kindergarten sowie der Tischtennisverein ihre abschließbaren, eigenen Bereiche. Ein zweiter Fluchtweg aus der Halle und eine gut durchdachte Belüftung, letzteres durch die Corona - Pandemie besonders in den Focus gerückt, runden die Arbeiten des ersten Bauabschnittes ab.
Insgesamt werden für den ersten Bauabschnitt rund 178.000 Euro veranschlagt, welche zu 75 % über Fördermittel des Landes aus dem Leader-Programm finanziert sind. Unsere Gemeinde wird sich an diesem Bauabschnitt mit Eigenmitteln in Höhe von rund 44.500 Euro beteiligen, wovon der Landkreis Nordhausen 17.400 Euro trägt”, zählt Andreas Gerbothe auf. Die Ausschreibung der Dachinstandsetzung ist in der finalen Vorbereitung, danach sind die Arbeiten für die Erneuerung von Brandschutz und Lüftung an der Reihe. Gemeinsames Ziel ist es, die Arbeiten bis zum Jahresende abzuschließen. Eine Herausforderung, denn die Arbeiten finden bei weiterhin laufendem Betrieb der Turnhalle statt.
