Leistung zahlt sich aus
Montag, 29. August 2005, 11:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Nicht alle Unternehmen setzen auf die Jugend. Viele Firmeninhaber haben so ihre Erfahrungen mit den jungen Fast-Angestellten. Auch bei Helmut Peter sind das nicht immer nur positive. Trotzdem gab es heute eine Urkunde.
Leistung zahlt sich aus (Foto: nnz)
Die erhielt der Seniorchef des Unternehmen, Helmut Peter, vom Geschäftsführer der Erfurter Handwerkskammer, Bernd Meier. Drauf steht Vorbildlicher Ausbildungsbetrieb und dahinter steckt die erfolgreiche Arbeit mit jungen Menschen. Reichlich über 200 Jungen und Mädchen haben in den Betrieben des Helmut Peter seit 1991 eine Ausbildung durchlaufen, derzeit werden 68 junge Leute an den 14 Standorten ausgebildet, davon haben 16 ihre Ausbildung in den zurückliegenden Tagen begonnen.
Rund 250 Bewerbungen gehen Jahr für Jahr im Stammhaus in der Halleschen Straße ein, 200 Mädchen und Jungen werden zum Test eingeladen, 50 müssen schließlich noch eine Arbeitsprobe an einem Motor absolvieren., 13 wurden im technischen Bereich eingestellt. Doch die Einstellung der jungen Leute, die die ersten Monate im Unternehmen absolviert haben, die stimmt oftmals nicht. Da wird schon mal öfter krank gemacht, bei den künftigen Fachleuten für die Nutzfahrzeuge ist der Freitag ein beliebter Krankheitstag, bei den Pkw-Azubis gibt es Krankenscheine vorzugsweise am Montag oder Dienstag. Der Krankenstand unserer jungen Leute ist doppelt so hoch wie beim Stammpersonal. Zwei Lehrlingen haben nach dem ersten Jahr gekündigt.
Für Helmut Peter sind das Enttäuschungen und er appelliert vor allem an die Eltern der Jugendlichen. Wenn das Elternhaus mitzieht, dann haben wir auch mit der Einstellung der jungen Leute zur Arbeit keine Probleme. Leider ist das nicht immer der Fall, so Peter zur nnz.
In den zurückliegenden drei Jahren hat die Autohaus-Peter-Gruppe mehr als 12 Millionen Euro investiert, hier in der Region. Weitere Investitionen stehen an, in Niedersachsen und in Thüringen. Und dafür sind junge Mitarbeiter eine wahre Fundgrube, auf sie wollen Helmut Peter und sein Sohn Andreas weiter setzen. Das sich Arbeit in der Gruppe lohnt, das zeigt das Beispiel in Osterode in Niedersachsen. Dort leitet ein 25jähriger das Autocenter mit 45 Mitarbeitern.
Wer innerhalb der Gruppe sich qualifizieren will, dem legen die beiden Peters keinen Stein in den Weg. Das Unternehmen bezahlt zum Beispiel jedes Meisterstudium, pro Jahr drücken zwischen zwei und vier Kollegen die Schulbank. Letztlich weiß auch Helmut Peter: Nur mit gutem Personal ist eine gute Arbeit zu leisten. Selbst im Hightech-Zeitalter.
Autor: nnz
Leistung zahlt sich aus (Foto: nnz)
Die erhielt der Seniorchef des Unternehmen, Helmut Peter, vom Geschäftsführer der Erfurter Handwerkskammer, Bernd Meier. Drauf steht Vorbildlicher Ausbildungsbetrieb und dahinter steckt die erfolgreiche Arbeit mit jungen Menschen. Reichlich über 200 Jungen und Mädchen haben in den Betrieben des Helmut Peter seit 1991 eine Ausbildung durchlaufen, derzeit werden 68 junge Leute an den 14 Standorten ausgebildet, davon haben 16 ihre Ausbildung in den zurückliegenden Tagen begonnen.
Rund 250 Bewerbungen gehen Jahr für Jahr im Stammhaus in der Halleschen Straße ein, 200 Mädchen und Jungen werden zum Test eingeladen, 50 müssen schließlich noch eine Arbeitsprobe an einem Motor absolvieren., 13 wurden im technischen Bereich eingestellt. Doch die Einstellung der jungen Leute, die die ersten Monate im Unternehmen absolviert haben, die stimmt oftmals nicht. Da wird schon mal öfter krank gemacht, bei den künftigen Fachleuten für die Nutzfahrzeuge ist der Freitag ein beliebter Krankheitstag, bei den Pkw-Azubis gibt es Krankenscheine vorzugsweise am Montag oder Dienstag. Der Krankenstand unserer jungen Leute ist doppelt so hoch wie beim Stammpersonal. Zwei Lehrlingen haben nach dem ersten Jahr gekündigt.
Für Helmut Peter sind das Enttäuschungen und er appelliert vor allem an die Eltern der Jugendlichen. Wenn das Elternhaus mitzieht, dann haben wir auch mit der Einstellung der jungen Leute zur Arbeit keine Probleme. Leider ist das nicht immer der Fall, so Peter zur nnz.
In den zurückliegenden drei Jahren hat die Autohaus-Peter-Gruppe mehr als 12 Millionen Euro investiert, hier in der Region. Weitere Investitionen stehen an, in Niedersachsen und in Thüringen. Und dafür sind junge Mitarbeiter eine wahre Fundgrube, auf sie wollen Helmut Peter und sein Sohn Andreas weiter setzen. Das sich Arbeit in der Gruppe lohnt, das zeigt das Beispiel in Osterode in Niedersachsen. Dort leitet ein 25jähriger das Autocenter mit 45 Mitarbeitern.
Wer innerhalb der Gruppe sich qualifizieren will, dem legen die beiden Peters keinen Stein in den Weg. Das Unternehmen bezahlt zum Beispiel jedes Meisterstudium, pro Jahr drücken zwischen zwei und vier Kollegen die Schulbank. Letztlich weiß auch Helmut Peter: Nur mit gutem Personal ist eine gute Arbeit zu leisten. Selbst im Hightech-Zeitalter.
