Hilfe für Äthiopien
Lebensmittel für Degamba
Freitag, 05. März 2021, 10:49 Uhr
Die Lage im vom Krieg heimgesuchten Tigray in Äthiopien bleibt angespannt. Dem Nordhäuser Hilfsprojekt, dass mit einer Schule in Degamba in Kontakt steht, versucht Lebensmittellieferungen auf die Beine zu stellen und kann wenigstens einige kleine Erfolge erzielen...
Auf Grund der erneuten Kämpfe um Mekelle sowie Strom und Internetabschaltung dauerte es nun doch etwas länger mit der 2.Lebensmittellieferung, schreibt Katrin Cieslak. Umso mehr freue sie sich, dass es Dank vieler Unterstützer gelungen ist, eine große 2. Lebensmittelaktion durchzuführen.
Am Montag konnten in die Schule, in der Flüchtlinge aus den Bergen von Tigray untergebracht sind, erneut Lebensmittel geliefert werden. Dort wird jetzt in einer Gemeinschaftsküche gekocht und es erhalten immer zuerst die Kinder dann die Erwachsenen etwas zu Essen.
Zudem ist es gelungen, mit Kontakt mit dem Dorfältesten von Degamba aufzunehmen. Dieser kam nach Mekelle um dort eine große Lebensmittellieferung für die Menschen in Degamba abzuholen. 55 Familien aus Degamba haben nun Reis, Nudeln, Weizen und Öl für einen Monat. Die Lebensmittel sind inzwischen angekommen und verteilt.
Nach wir vor ist es auf Grund der fehlenden Sicherheit den Hilfsorganisationen immer noch nicht möglich die Menschen in den Dörfern mit Lebensmitteln zu versorgen. Bischof Tesfasselassi sagt: "Wir bitten doch nur um ein Glas Wasser und nicht um einen Wassertank" - Die Menschen sind so verzweifelt!
Der Krieg geht immer noch weiter. Eine kleine Gruppe von Menschen tut alles dafür, die ungeheurlichen Greueltaten dieses unglaublichen Völkermordes mit vielen Massakern an die Öffentlichkeit und die zuständigen Organisationen zu bringen. Dies lässt hoffen, dass sich dies nun endlich bald ändern wird.
Einer "Handvoll Menschen" 100 von verschiedenen Hilfsorganisationen und 45 Reporten wurde inzwischen eine Erlaubnis für die Einreise nach Tigray bewilligt. Dies gibt mir Hoffnung dass die Massaker, bei denen viele willkürlich durch die eriträische Armee getötete unschuldige Menschen (Frauen, Kinder und Alte), aufgeklärt werden und Einhalt geboten wird. "Die mir vorliegenden Berichte sind so unvorstellbar grauenhaft.", schreibt Frau Cieslak.
Den Unterstützern möchte sie im Namen der Menschen in Degamba sowie den überglücklichen Flüchtlingen in Mekelle ein riesiges Dankeschön übermitteln!
Autor: redAuf Grund der erneuten Kämpfe um Mekelle sowie Strom und Internetabschaltung dauerte es nun doch etwas länger mit der 2.Lebensmittellieferung, schreibt Katrin Cieslak. Umso mehr freue sie sich, dass es Dank vieler Unterstützer gelungen ist, eine große 2. Lebensmittelaktion durchzuführen.
Am Montag konnten in die Schule, in der Flüchtlinge aus den Bergen von Tigray untergebracht sind, erneut Lebensmittel geliefert werden. Dort wird jetzt in einer Gemeinschaftsküche gekocht und es erhalten immer zuerst die Kinder dann die Erwachsenen etwas zu Essen.
Zudem ist es gelungen, mit Kontakt mit dem Dorfältesten von Degamba aufzunehmen. Dieser kam nach Mekelle um dort eine große Lebensmittellieferung für die Menschen in Degamba abzuholen. 55 Familien aus Degamba haben nun Reis, Nudeln, Weizen und Öl für einen Monat. Die Lebensmittel sind inzwischen angekommen und verteilt.
Nach wir vor ist es auf Grund der fehlenden Sicherheit den Hilfsorganisationen immer noch nicht möglich die Menschen in den Dörfern mit Lebensmitteln zu versorgen. Bischof Tesfasselassi sagt: "Wir bitten doch nur um ein Glas Wasser und nicht um einen Wassertank" - Die Menschen sind so verzweifelt!
Der Krieg geht immer noch weiter. Eine kleine Gruppe von Menschen tut alles dafür, die ungeheurlichen Greueltaten dieses unglaublichen Völkermordes mit vielen Massakern an die Öffentlichkeit und die zuständigen Organisationen zu bringen. Dies lässt hoffen, dass sich dies nun endlich bald ändern wird.
Einer "Handvoll Menschen" 100 von verschiedenen Hilfsorganisationen und 45 Reporten wurde inzwischen eine Erlaubnis für die Einreise nach Tigray bewilligt. Dies gibt mir Hoffnung dass die Massaker, bei denen viele willkürlich durch die eriträische Armee getötete unschuldige Menschen (Frauen, Kinder und Alte), aufgeklärt werden und Einhalt geboten wird. "Die mir vorliegenden Berichte sind so unvorstellbar grauenhaft.", schreibt Frau Cieslak.
Den Unterstützern möchte sie im Namen der Menschen in Degamba sowie den überglücklichen Flüchtlingen in Mekelle ein riesiges Dankeschön übermitteln!





