Luftschutzbunker zu sehen
Freitag, 26. August 2005, 14:46 Uhr
Nordhausen (nnz). Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals werden in Nordhausen auch Gebäude und Anlagen geöffnet, die bisher für die Allgemeinheit verschlossen waren. Einzelheiten wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Der diesjährige Tag des offenen Denkmals am 11. September wird um 10 Uhr an der ehemaligen Luftschutzanlage am Fuße der Johannis-Treppe eröffnet. Das kündigte heute Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) an. In dieser Anlage hätten während der Bombardierung der Stadt im April 1945 hunderte Nordhäuser Schutz gefunden. Der Bunker sei rund 200 lang und habe kleinere Nebenräume. Er befinde sich auf Privatgelände und könne dank der Zustimmung des Eigentümers zum 1. Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die zweite Neuheit des diesjährigen Denkmaltages sei die Heißdampflokomobile NEH 7 am "Scheunenhof" im Ortsteil Sundhausen aus dem Jahre 1935. Die 12 Tonnen schwere Maschine sei bis 1992 in der Friesdorfer Holzwaren GmbH in Betrieb gewesen. 2001 habe der Lanz-Bulldog-Club / Südharz e.V. das Aggregat erworben und 2004 nach der Endabnahme durch den TÜV wieder in Betrieb genommen. Insgesamt sind am Tag des offenen Denkmals in der Stadt Nordhausen und den Ortsteilen 22 Objekte geöffnet - darunter zahlreiche Kirchen, Kelleranlagen und Privathäuser.
Einen Tag zuvor, am 10. September, sei in diesem Jahr Nordhausen eine der Stationen der "Thüringer Denkmaltour", kündigte die Oberbürgermeisterin an. Unter dem Motto "Wiederaufbau und Neufindung einer ausgelöschten Stadt" begeben sich Denkmal-Fachleute des Freistaates auf einen Rundweg durch die Stadt. Zu den Stationen gehörten die KZ-Gedenkstätte "Mittelbau Dora" Dora, das Rathaus, der Weg entlang des historischen Stadtrundganges mit Petersberg, Theaterpromenade, Altstadt-Museum "Flohburg" und der sanierten St.-Blasii-Kirche.
Am Tag des offenen Denkmals, dem 11. September, haben folgende Obejekte in der Stadt Nordhausen von 10 - 17 Uhr geöffnet:
Museum "Flohburg" Barfüßerstr. 6; Museum "Tabakspeicher" Bäckerstr 20; Wohnhaus Fam. Schwinn; Pfaffengasse 2; Luftschutzstollenanlage, Johanneshof; Traditionsbrennerei Grimmelallee 11; Likörfabrik" August Picht", Grimmelallee 28; Wohnhaus, Grimmelallee 30; Frauenberg-Kirche, Sangerhäuser Str.; St. Blasii-Kirche Blasii-Kirchplatz; Dom "Zum Heiligen Kreuz", Domstr.; Propsteikeller; Domstr. 13/14; Humboldt-Gymnasium: Mittelalterlicher Keller, Domstr. 15; Herder-Gymnasium, Wiedigsburg 7/8; Theater; K.-Kollwitz-Str.15; Zwinger, Töpferstr.; Petriturm, Petersberg; KZ-Gedenkstätte "Mittelbau-Dora", Kohnsteinweg 20; St. Nicolai-Kirche, Burg Krimderode, An der Burg; Sankt-Johannes-Kirche OT Herreden; Heißdampflokomobile NEH 7, OT Sundhausen, "Scheunenhof"
Autor: nnzDer diesjährige Tag des offenen Denkmals am 11. September wird um 10 Uhr an der ehemaligen Luftschutzanlage am Fuße der Johannis-Treppe eröffnet. Das kündigte heute Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) an. In dieser Anlage hätten während der Bombardierung der Stadt im April 1945 hunderte Nordhäuser Schutz gefunden. Der Bunker sei rund 200 lang und habe kleinere Nebenräume. Er befinde sich auf Privatgelände und könne dank der Zustimmung des Eigentümers zum 1. Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die zweite Neuheit des diesjährigen Denkmaltages sei die Heißdampflokomobile NEH 7 am "Scheunenhof" im Ortsteil Sundhausen aus dem Jahre 1935. Die 12 Tonnen schwere Maschine sei bis 1992 in der Friesdorfer Holzwaren GmbH in Betrieb gewesen. 2001 habe der Lanz-Bulldog-Club / Südharz e.V. das Aggregat erworben und 2004 nach der Endabnahme durch den TÜV wieder in Betrieb genommen. Insgesamt sind am Tag des offenen Denkmals in der Stadt Nordhausen und den Ortsteilen 22 Objekte geöffnet - darunter zahlreiche Kirchen, Kelleranlagen und Privathäuser.
Einen Tag zuvor, am 10. September, sei in diesem Jahr Nordhausen eine der Stationen der "Thüringer Denkmaltour", kündigte die Oberbürgermeisterin an. Unter dem Motto "Wiederaufbau und Neufindung einer ausgelöschten Stadt" begeben sich Denkmal-Fachleute des Freistaates auf einen Rundweg durch die Stadt. Zu den Stationen gehörten die KZ-Gedenkstätte "Mittelbau Dora" Dora, das Rathaus, der Weg entlang des historischen Stadtrundganges mit Petersberg, Theaterpromenade, Altstadt-Museum "Flohburg" und der sanierten St.-Blasii-Kirche.
Am Tag des offenen Denkmals, dem 11. September, haben folgende Obejekte in der Stadt Nordhausen von 10 - 17 Uhr geöffnet:
Museum "Flohburg" Barfüßerstr. 6; Museum "Tabakspeicher" Bäckerstr 20; Wohnhaus Fam. Schwinn; Pfaffengasse 2; Luftschutzstollenanlage, Johanneshof; Traditionsbrennerei Grimmelallee 11; Likörfabrik" August Picht", Grimmelallee 28; Wohnhaus, Grimmelallee 30; Frauenberg-Kirche, Sangerhäuser Str.; St. Blasii-Kirche Blasii-Kirchplatz; Dom "Zum Heiligen Kreuz", Domstr.; Propsteikeller; Domstr. 13/14; Humboldt-Gymnasium: Mittelalterlicher Keller, Domstr. 15; Herder-Gymnasium, Wiedigsburg 7/8; Theater; K.-Kollwitz-Str.15; Zwinger, Töpferstr.; Petriturm, Petersberg; KZ-Gedenkstätte "Mittelbau-Dora", Kohnsteinweg 20; St. Nicolai-Kirche, Burg Krimderode, An der Burg; Sankt-Johannes-Kirche OT Herreden; Heißdampflokomobile NEH 7, OT Sundhausen, "Scheunenhof"
