Ruine wird saniert
Freitag, 26. August 2005, 14:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Nun ist es amtlich. Am 1. September beginnen erste Baumaßnahmen auf der Burgruine Ebersburg bei Hermannsacker. In einer so genannten Bauanlaufberatung mit allen Beteiligten wurden heute vor Ort Informationen zum Umfang der Arbeiten, der Bauzeit und zu denkmalpflegerischen Aspekten vermittelt. Die nnz gibt sie weiter.
Ruine wird saniert (Foto: nnz)
Den Zuschlag für den Sanierungsauftrag hat die Fa. GEBA mbH aus Körner bei Mühlhausen erhalten. Zwei Bauabschnitte sind vorgesehen. Der erste beginnt Mitte nächster Woche. Viel Zeit bleibt den erfahrenen Bauleuten nicht, denn schon bis 15. Oktober 2005 müssen die Arbeiten abgeschlossen sein. 40.000 Euro sind bereitgestellt. 30.000 davon sind Fördermittel des Freistaates Thüringen und stammen aus dem LEADER+ Programm. Die restlichen 10.000 Euro sind der Eigenanteil des Landkreises.
Saniert werden zunächst das gesamte Kammertor und Teile der Mantelmauer. Es gehe hier nicht, wie Fachgebietsleiter Hans-Joachim Matzelle betonte, um einen Wiederaufbau der Burganlage, sondern lediglich um Sicherung und Erhalt einzelner Burgbereiche. Beim Kammertor sind beispielsweise eine Fundament- und Mauerkronensicherung, Verfugungen und Ausbesserung mit den reichlich vorhandenen roten Porphyritsteinen vorgesehen. Während der Bauphase bleibt die Burgruine für Wanderer zugänglich. Erhöhte Vorsicht ist jedoch dringend geboten. Mit dem zweiten Bauabschnitt wird im Frühjahr 2005 begonnen.
Die romanische Ebersburg wurde übrigens von 1181 bis 1190 von den Thüringer Landgrafen Ludwig II. und vor allem Hermann I. erbaut. Das einflussreiche Grafengeschlecht wollte damit einen Vorposten gegen die Grafengeschlechter zwischen Hainleite und Südharz schaffen.
Autor: nnz
Ruine wird saniert (Foto: nnz)
Den Zuschlag für den Sanierungsauftrag hat die Fa. GEBA mbH aus Körner bei Mühlhausen erhalten. Zwei Bauabschnitte sind vorgesehen. Der erste beginnt Mitte nächster Woche. Viel Zeit bleibt den erfahrenen Bauleuten nicht, denn schon bis 15. Oktober 2005 müssen die Arbeiten abgeschlossen sein. 40.000 Euro sind bereitgestellt. 30.000 davon sind Fördermittel des Freistaates Thüringen und stammen aus dem LEADER+ Programm. Die restlichen 10.000 Euro sind der Eigenanteil des Landkreises. Saniert werden zunächst das gesamte Kammertor und Teile der Mantelmauer. Es gehe hier nicht, wie Fachgebietsleiter Hans-Joachim Matzelle betonte, um einen Wiederaufbau der Burganlage, sondern lediglich um Sicherung und Erhalt einzelner Burgbereiche. Beim Kammertor sind beispielsweise eine Fundament- und Mauerkronensicherung, Verfugungen und Ausbesserung mit den reichlich vorhandenen roten Porphyritsteinen vorgesehen. Während der Bauphase bleibt die Burgruine für Wanderer zugänglich. Erhöhte Vorsicht ist jedoch dringend geboten. Mit dem zweiten Bauabschnitt wird im Frühjahr 2005 begonnen.
Die romanische Ebersburg wurde übrigens von 1181 bis 1190 von den Thüringer Landgrafen Ludwig II. und vor allem Hermann I. erbaut. Das einflussreiche Grafengeschlecht wollte damit einen Vorposten gegen die Grafengeschlechter zwischen Hainleite und Südharz schaffen.
