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Gespräche mit Investoren

Freitag, 26. August 2005, 13:09 Uhr
Nordhausen (nnz). In das Areal um den Nordhäuser Pferdemarkt kommt Bewegung. Nicht nur von der baulichen Seite, auch bei den Planungen für eine künftige Bebauung.


Gespräche mit Investoren  (Foto: nnz) Gespräche mit Investoren (Foto: nnz) In der Nordhäuser Stadtverwaltung ist ein Exposè erarbeitet worden, das die Vorteile, Vorzügen und taktisch-technischen Daten des künftigen Areals zeigen soll. In einigen Tagen soll das Papier im Internetauftritt der Stadtverwaltung zu finden sein und soll an mögliche Investoren und Handelsketten verschickt werden.

Der Verwaltung schwebt eine Art „Erlebniskauf“ vor, es soll auf keinen Fall eine zweite „Südharz-Galerie“ im Zentrum der Stadt geben. Nach Angaben von Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) habe der schon mehrere Gespräche mit Investoren geführt, wobei die ihr Interesse einer Ansiedlung bekundet haben sollen.

Doch bevor das Vorhaben ausgeschrieben wird, gibt es noch einiges zu tun. Der Gutachterausschuss muß nach dem Urlaub seiner Mitglieder einen Preis für die Fläche festlegen, zuvor muß die Stadt Nordhausen Eigentümerin werden. Gekauft werden Grundstück und die ehemalige Polizeidirektion von der Oberfinanzdirektion. Außerdem hat der Finanzausschuss des Thüringer Landtages noch ein Wörtchen mitzureden, schließlich sei das Polizeigebäude Landeseigentum, so Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) zur nnz.

Ob das aber alles dann so schnell geht mit der OFD und dem Land Thüringen, das sei erst einmal dahin gestellt. Schließlich hatte die Stadtverwaltung Nordhausen Anträge zum Abriß des ehemaligen Polizeigebäudes bereits seit 1994 beim Land gestellt. Mehrfach.
Autor: nnz

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