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Trauer in Sollstedt

Donnerstag, 25. August 2005, 15:14 Uhr
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Eigentlich sollte in Sollstedt am Wochenende ein Volksfest gefeiert werden. Jetzt ist anders entschieden worden.


Aufgrund eines folgenschweren Verkehrsunfalls am Bahnübergang in der Kolonie in Sollstedt, bei dem zwei junge Frauen aus Sollstedt verstarben und eine noch immer in Lebensgefahr schwebt, wird das für dieses Wochenende geplante alljährliche Koloniefest nach Rücksprache mit den Organisatoren und dem Schirmherrn in diesem Jahr nicht durchgeführt.

Der Förderverein „Soziales Zentrum“ Sollstedt e.V. als Schirmherr des Koloniefestes, anderen Organisatoren sowie Bürgermeister Jürgen Hohberg sprechen den Angehörigen im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Sollstedt ihre aufrichtige Anteilnahme aus.

Mit diesen tragischen Umständen wurde es nach übereinstimmender Ansicht aller an der Entscheidung Beteiligten für unvereinbar erachtet, das Volksfest, dessen Veranstaltungsort sich in unmittelbarer Nähe des Unfallortes befindet, wie geplant durchzuführen. „Wir gehen davon aus, dass alle Bürgerinnen und Bürger sowie auch die geladenen Gäste in Verbundenheit mit den Angehörigen der Unfallopfer Verständnis für die getroffene Entscheidung aufbringen“, so Hohberg gegenüber der nnz.

Aktuell:
Der für das Koloniefest geplante Gottesdienst in Sollstedt soll nun für die bei dem Bahnunfall ums Leben gekommenen Sollstedter Bürgerinnen abgehalten werden. Die Predigt wird der Ehrenbürger der Gemeinde Sollstedt, Pfarrer a.D. G. Höfert, halten. Der Gottesdienst auf dem Kolonieplatz beginnt am Sonntag (28.8.) um 9.30 Uhr
Autor: nnz

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