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nnz-Polizeibericht am Mittwoch

Mittwoch, 24. August 2005, 12:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Wieder mal können wir einen Polizeibericht aus der Abteilung „nichtalltäglich“ anbieten. Diesmal geht es um einen simplen Kioskeinbruch, der dem Einbrecher jedoch zum Verhängnis wurde.


Pech gehabt (1)
Einen Täter auf frischer Tat konnten die Beamten in der Nacht vom 22./23.08. in Nordhausen stellen. Ein 21jähriger, polizeibekannter junger Mann drang gewaltsam in einen Kiosk in der Parkallee ein. Da er mit äußerster Zielstrebigkeit vorging zeigt, über wie viel kriminelle Energie dieser junge Mann schon verfügt. Er schlug zuerst ein Loch in die Decke und gelangte so in das Innere des Kiosk. Da viele kleine Blutspritzer festgestellt wurden, muss der sich der Täter verletzt haben. Durch den Inhaber des Kiosk wurde bekannt, das nach erster Inaugenscheinnahme mehrere Kästen Bier sowie andere Flaschen fehlen. Eine Bierkiste mit Scherben konnte später in der Nähe aufgefunden werden.

Da der Täter keine Möglichkeit mehr hatte, den Kiosk durch das Dach auch wieder zu verlassen, versuchte er das Fenster auf der Rückseite aufzubrechen und anschließend die Tür. Die dabei verursachten Geräusche machten einen Bürger aufmerksam, der sofort die Polizei informierte. Diese konnte den jungen Mann noch im Bereich des Tatortes festnehmen. Er wird dem Haftrichter vorgeführt.


Pech gehabt (2)
Gegen 17.30 Uhr ging auf hiesiger Dienststelle eine Nachricht über eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Kohnsteinbrücke ein. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass ein 57-jähriger Nordhäuser im Kohnsteinweg eine Grube ausgehoben hatte und in dieser Hausmüll aller Art „entsorgen wollte“. Neben dem üblichen Haumüll wurden u.a. Spraydosen, Bauschaumbehälter, Lack- und Farbdosen sowie Medikamentenverpackungen verbrannt. Ob die normale Entsorgung nicht einfacher oder preiswerter gewesen wäre, das wird das Strafverfahren und mit Sicherheit die saftige Geldstrafe zeigen.
Autor: nnz

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