Schnee, Schnee, Schnee
Ein Dorf trotzt der weißen Macht
Freitag, 12. Februar 2021, 12:47 Uhr
Dort, wo die schwere Technik noch nicht hingekommen ist, dort weiß man sich zu helfen: auf den Dörfern. Die nnz mit einem Beispiel an der Nähe zur Grenze nach Sachsen Anhalt...
Stemepda "räumt auf" (Foto: nnz)
Heute Morgen, kurz nach 8 Uhr bei minus 15 Grad in Stempeda. In den Nebenstraßen sind Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zugange, aber auch Anwohner, die kleine Fräsen, drei große Radlader, Lkw mit Container "aufgefahren" haben.
Sie alle wollen der weißen Pracht oder Macht - wie man es sieht - an den Kragen. Mit dabei, in einem der Radlader, der Ortsteilbürgermeister Riccardo Roßmell. Der freut sich, dass dem Aufruf der Gemeinde nicht nur die Feuerwehr oder ortsansässige Unternehmen gefolgt sind, sondern auch "normale" Einwohner. "Wir wollen den vielen Schnee einfach aus dem Dorf haben, denn bei einem einsetzenden Tauwetter, würden der Krebsbach und der Wolfsbach schnell über die Ufer treten", sagt der Meister der Stempedaer Bürger. Und so werden die Schneemassen mit Lkw und Traktor auf dem Sportplatz des Dorfes verteilt. Dort kann der Schnee tauen und als Wasser versickern.
Stemepda "räumt auf" (Foto: nnz)
Seitens des Nordhäuser Rathauses hatte Roßmell Anfang der Woche sofort Unterstützung erhalten. Die Stadtverwaltung wolle die Betriebskosten übernehmen und sorgt mit der Berufsfeuerwehr für die Verpflegung der Einsatzkräfte.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Stemepda "räumt auf" (Foto: nnz)
Heute Morgen, kurz nach 8 Uhr bei minus 15 Grad in Stempeda. In den Nebenstraßen sind Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zugange, aber auch Anwohner, die kleine Fräsen, drei große Radlader, Lkw mit Container "aufgefahren" haben.
Sie alle wollen der weißen Pracht oder Macht - wie man es sieht - an den Kragen. Mit dabei, in einem der Radlader, der Ortsteilbürgermeister Riccardo Roßmell. Der freut sich, dass dem Aufruf der Gemeinde nicht nur die Feuerwehr oder ortsansässige Unternehmen gefolgt sind, sondern auch "normale" Einwohner. "Wir wollen den vielen Schnee einfach aus dem Dorf haben, denn bei einem einsetzenden Tauwetter, würden der Krebsbach und der Wolfsbach schnell über die Ufer treten", sagt der Meister der Stempedaer Bürger. Und so werden die Schneemassen mit Lkw und Traktor auf dem Sportplatz des Dorfes verteilt. Dort kann der Schnee tauen und als Wasser versickern.
Stemepda "räumt auf" (Foto: nnz)
Seitens des Nordhäuser Rathauses hatte Roßmell Anfang der Woche sofort Unterstützung erhalten. Die Stadtverwaltung wolle die Betriebskosten übernehmen und sorgt mit der Berufsfeuerwehr für die Verpflegung der Einsatzkräfte.
Peter-Stefan Greiner









