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Auch mit Nordhausen?

Mittwoch, 24. August 2005, 09:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte gestern über die Zusammenarbeit der Nordhäuser Fachhochschule mit der Stadtverwaltung Sondershausen berichtet. Gibt es eine solche aber auch mit dem Rathaus in Nordhausen? Wir haben nachgefragt.


Schon seit einigen Monaten gibt es eine Zusammenarbeit mit der Nordhäuser Stadtverwaltung, auch ohne eine unterschriebene Vereinbarung, sagte Prof. Bärbel Stein heute der nnz. Zwei Praktikanten hätten bereits ihren Job im Rathaus erledigt, derzeit sind zwei weitere Studenten in den Fluren und Zimmern der Stadtverwaltung unterwegs. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Sie sind für die Inventarisierung verantwortlich, eine wichtige Voraussetzung zur Erstellung einer Eröffnungsbilanz. Die wiederum würde dann im Rathaus das Zeitalter der kaufmännischen Buchhaltung einläuten.

An dem Projekt der Zusammenarbeit könnte sich nach Vorstellung von Bärbel Stein auch das Thüringer Innenministerium beteiligen. Es soll das gemeinsame Vorhaben von Verwaltung und Fachhochschule fördern. Die Gespräche würde dazu Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) führen.

Optimistisch ist die Professorin auch hinsichtlich der Anerkennung des Abschlusses im Studiengang „Public Management“ als Einstieg in den gehobenen Dienst. Im Juni hatte die Innenministerkonferenz entsprechende Empfehlungen herausgegeben, die dann in Nordhausen sofort in die Fortschreibung der Studien- und Prüfungsordnung eingeflossen seien. Nun warten Studenten und Professoren in Nordhausen nur noch auf grünes Licht aus Erfurt.

Im September werden nun schon zum dritten Mal Studierende in diesem Studiengang immatrikuliert und während ihrer Ausbildung mit dem Management einer modernen Verwaltung vertraut gemacht. Nur wie es mit dem Abschluß konkret aussieht, das steht bislang noch in den ministeriellen Sternen.
Autor: nnz

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