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Warnstreik in Nordhausen

Mittwoch, 24. August 2005, 08:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Montag startet die dritte Verhandlungsrunde im Thüringer Einzelhandel. Schon heute will die Gewerkschaft verdi ihren Forderungen mit Protestaktionen Nachdruck verleihen. Auch in Nordhausen. Die nnz hatte sich den Warnstreik angesehen.

Warnstreik in Nordhausen (Foto: nnz) Warnstreik in Nordhausen (Foto: nnz)

Kurz nach der Eröffnung des Marktkaufs war am verdi-Stand natürlich noch nicht viel los. Einige Gewerkschafter mit ihren bekannten Streikwesten, eine Mitarbeitern im schicken Marktkauf-Dress und zwei Kunden hatten sich zu einer „Menschentraube“ zusammengefunden. Mit dieser Aktion wollen die Gewerkschafter Lohnerhöhungen durchsetzen und Druck auf Arbeitgeber machen. Und das fordert die Tarifkommission der Dienstleistungsgewerkschaft: Eine Mindestvergütung von 1.500 Euro sowie die Anhebung aller Löhne und Gehälter um mindestens 50 Cent je Stunde, 35 Euro mehr für Azubis und die Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung.

Bislang hat sich der Arbeitgeberverband naturgemäß diesen Forderungen verweigert. Sollte es am Montag kein Angebot seitens des Einzelhandelsverbandes geben, dann sollen weitere Streikaktionen. Diese sollen unkalkulierbar in verschiedenen Regionen und Unternehmen stattfinden.
Autor: nnz

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