nnz-online

nnz-Rückspiegel: Zurück, geraubt und verkauft

Samstag, 20. August 2005, 08:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr waren Menschen aus einem fernen Land zu Gast in Nordhausen. Was die sich alles anguckten, das hatte die nnz an 20. August 2004 aufgeschrieben. Zum Beispiel einen Raubüberfall in Sollstedt und die Zukunft des Scheunenhofs.


Deutsche Wurzeln entdeckt
nnz-Rückspiegel: Zurück, geraubt und verkauft (Foto: nnz) nnz-Rückspiegel: Zurück, geraubt und verkauft (Foto: nnz) Eine Jugendgruppe aus Argentinien war in den vergangenen zwei Wochen zu Gast in Nordhausen. Möglich gemacht hat diesen ungewöhnlichen Jugendaustausch das JugendSozialwerk Nordhausen e.V mit Fördermitteln des Bundes. Das Jugendsozialwerk war vor ungefähr einem Jahr durch einen Zeitungsartikel auf die argentinische Gruppe aufmerksam geworden. Hintergrund und Besonderheit dieser Begegnung waren die gemeinsamen historischen Wurzeln der deutschen und der argentinischen Jugendlichen. Bei den deutschen Teilnehmern handelte es sich um junge Aussiedler, die erst seit ein paar Monaten oder Jahren in Deutschland leben. Die Vorfahren der argentinischen Jugendlichen waren Wolgadeutsche, die 1917 von Russland aus nach Argentinien ausgewandert sind...ausführlich im nnz-Archiv


Raubüberfall in Sollstedt
In Sollstedt ist gestern der Schlecker-Markt überfallen worden. Durch einen bisher unbekannten Täter wurde gestern kurz nach 12 Uhr die Filiale des Schlecker-Marktes in Sollstedt, Halle-Kassler-Strasse überfallen. Die Verkäuferin wurde mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe der Tageseinnahmen gezwungen. Es wurden mehrere Hundert Euro erbeutet...ausführlich im nnz-Archiv


Wie weiter mit dem Scheunenhof?
Der Scheunenhof ist verkauft. Bereits vor einigen Tagen war dazu der entsprechende Kaufvertrag unterschrieben worden. Neuer Besitzer ist Henry van Asten, der in Nordhausen die Tierzucht betreibt. Nach dem OK der Gläubiger soll nun nach Informationen der nnz auch die Besitzübertragung sehr schnell erfolgen. Neben dem Angebot von van Asten soll es nach Recherchen der nnz auch eine zweite Offerte gegeben haben. Die soll von einer Frankfurter Gesellschaft stammen, in deren Auftrag eine Nordhäuserin bislang die Verhandlungen geführt haben soll (siehe dazu auch im nnz-Archiv). Das Angebot der Frankfurter soll zwar höher als das des Tierzüchters gewesen sein, doch soll laut Aussage eines Gläubigers diese Offerte keine Finanzierungszusage gehabt haben. Im Fall des Henry van Asten sei die finanzielle Seite nicht nur seriöser gewesen, auch soll das Geld bereits auf dem Konto des Insolvenzverwalter eingetroffen sein. Die Rede ist in Insiderkreise von etwas mehr als 500.000 Euro. Zur Erinnerung: In den Scheunenhof sind in den zurückliegenden Jahren mehrere Millionen Euro Fördermittel des Landes Thüringen und der EU geflossen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de