Gemeinsam für einen Park
Freitag, 19. August 2005, 12:47 Uhr
Nordhausen (nnz). Naturpark Harz – für dieses Label für das Vorharz- und Harzgebiet im Landkreis Nordhausen wollen sich Kommunalpolitiker in Nordhausen und Ilfeld stark machen. Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick.
Barbara Rinke und Bernd Meyer heißen die beiden. Die eine ist Oberbürgermeisterin in Nordhausen, der andere ist Chef der Verwaltungsgemeinschaft Südharz/Hohnstein. Dabei hoffen sie auf Unterstützung durch den Landkreis. Auf die Bezeichnung `Naturpark Harz´ setzen seit Jahren schon unsere Nachbarregionen in Sachsen-Anhalt seit 2003 und Niedersachsen seit 1960 bei ihrer touristischen Vermarktung – mit Erfolg, so Frau Rinke bei einem Treffen mit Bernd Meyer im Nordhäuser Rathaus. Bereits bei der 1. Gründungsinitiative in Sachsen-Anhalt für einen Naturpark Harz habe man darauf hingewiesen, dass es sinnvoll und lohnenswert sei, diesen Naturpark länderübergreifend – und damit unter Einbeziehung der Südharzregion in Thüringen – anzulegen.
Im Unterschied zum Beispiel zu einem Biosphärenreservat seien mit der Bezeichnung keine Nachteile für andere Wirtschaftsbranchen zu befürchten: Denn der Entwicklungs- und Entscheidungsspielraum der Gemeinden, der Landwirte und Unternehmen werden durch die Ausweisung eines Naturparks in keiner Weise beschränkt, bis auf die Restriktionen, die sowieso schon in den existierenden Landschaftsschutzgebieten existieren, so Frau Rinke. Naturparks seien also keine Schutzgebiete im eigentlichen Sinn, es gebe keine zusätzlichen Ge- oder Verbote.
In den Aufgaben eines Naturparks sehen Bernd Meyer und die Oberbürgermeisterin Möglichkeiten, sowohl Impulse in als auch aus der Region hinaus zu geben. Dazu gehöre zum Beispiel die Förderung einer nachhaltigen Nutzung und Vermarktung regionaler Produkte und die Stärkung der regionalen Identität, die Bewahrung und die Förderung des kulturellen Erbes, der Erhalt von Bau- und Bodendenkmalen sowie die Weiterentwicklung der Siedlungs- und Baukultur. Und die Naturpark-Aufgabe der Schaffung und Unterhaltung von Einrichtungen zur Erholungsnutzung und Besucherlenkung passt genau zu unserem Anliegen, dem Südharz mit der Bezeichnung Naturpark ein klares touristisches Profil zu verleihen.
Autor: nnzBarbara Rinke und Bernd Meyer heißen die beiden. Die eine ist Oberbürgermeisterin in Nordhausen, der andere ist Chef der Verwaltungsgemeinschaft Südharz/Hohnstein. Dabei hoffen sie auf Unterstützung durch den Landkreis. Auf die Bezeichnung `Naturpark Harz´ setzen seit Jahren schon unsere Nachbarregionen in Sachsen-Anhalt seit 2003 und Niedersachsen seit 1960 bei ihrer touristischen Vermarktung – mit Erfolg, so Frau Rinke bei einem Treffen mit Bernd Meyer im Nordhäuser Rathaus. Bereits bei der 1. Gründungsinitiative in Sachsen-Anhalt für einen Naturpark Harz habe man darauf hingewiesen, dass es sinnvoll und lohnenswert sei, diesen Naturpark länderübergreifend – und damit unter Einbeziehung der Südharzregion in Thüringen – anzulegen.
Im Unterschied zum Beispiel zu einem Biosphärenreservat seien mit der Bezeichnung keine Nachteile für andere Wirtschaftsbranchen zu befürchten: Denn der Entwicklungs- und Entscheidungsspielraum der Gemeinden, der Landwirte und Unternehmen werden durch die Ausweisung eines Naturparks in keiner Weise beschränkt, bis auf die Restriktionen, die sowieso schon in den existierenden Landschaftsschutzgebieten existieren, so Frau Rinke. Naturparks seien also keine Schutzgebiete im eigentlichen Sinn, es gebe keine zusätzlichen Ge- oder Verbote.
In den Aufgaben eines Naturparks sehen Bernd Meyer und die Oberbürgermeisterin Möglichkeiten, sowohl Impulse in als auch aus der Region hinaus zu geben. Dazu gehöre zum Beispiel die Förderung einer nachhaltigen Nutzung und Vermarktung regionaler Produkte und die Stärkung der regionalen Identität, die Bewahrung und die Förderung des kulturellen Erbes, der Erhalt von Bau- und Bodendenkmalen sowie die Weiterentwicklung der Siedlungs- und Baukultur. Und die Naturpark-Aufgabe der Schaffung und Unterhaltung von Einrichtungen zur Erholungsnutzung und Besucherlenkung passt genau zu unserem Anliegen, dem Südharz mit der Bezeichnung Naturpark ein klares touristisches Profil zu verleihen.
