Autoexkursion des Geschichtsvereins
Donnerstag, 18. August 2005, 21:53 Uhr
Nordhausen (nnz). Neben den monatlichen Themenabenden und Wanderungen, gehören auch Exkursionen zum Veranstaltungsprogramm des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsvereins. Eine solche Autoexkursion steht am Wochenende an. Wann und wohin, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Die Exkursion mit dem eigenen fahrbaren Untersatz findet am 21. August 2005 statt. Sie beginnt um 8 Uhr auf dem August-Bebel-Platz und führt in den Ostharz. Das erste Ziel ist die Burg Falkenstein. Entstanden zwischen 1115 und 1120 zählt die dreiflügelige Anlage mit sieben Toren, Zwingern und drei Halsgräben zu den schönsten und wehrhaftesten Burgen des Harzes.
Nach einer Führung (Beginn um 9.30 Uhr an der Gaststätte) und dem Mittagessen geht es anschließend weiter zum Landschaftspark Degenershausen. Die Anlage wurde 1835 als Gutspark angelegt und im Jahre 1924 in einen Landschaftspark im englischen Stil umgestaltet. 1991 begann man mit der Restaurierung des Landschaftsparks, wobei in vierjähriger Arbeit Hunderte Bäume und Sträucher neu gepflanzt, die Teiche neu angelegt und der Obelisk am ursprünglichen Standort wiedererrichtet wurde.
Nach einem Rundgang (ca. 30 min.) durch die Anlage ist die Konradsburg das nächste Ziel der Exkursion. Sie wurde bereits im Jahr 1010 erwähnt und war ursprünglich der Stammsitz eines alten Adelsgeschlechts, welches sich nach dieser Burg benannte. Diese Edelherren von Konradsburg errichteten im 12. Jahrhundert die Burg Falkenstein, in die sie anschließend übersiedelten und sich seitdem von Falkenstein nannten. Um 1130 wurde die leerstehende Burg in ein Benediktinerkloster umgewandelt. Den Benediktinern folgten im Jahre 1476 die Kartäusermönche. Das Ende des Klosters wurde im Jahre 1525 mit dessen Plünderung im Bauerkrieg eingeleitet. In den 1980er Jahren begann der Wiederaufbau der Burg durch den späteren Förderverein Konradsburg e.V.. Seit 1993 ist die Burg Bestandteil der Straße der Romanik.
Nach der 45-minütigen Führung und einer Kaffee-Pause wird abschließend die zu einem kleinen Mühlenmuseum ausgebaute Turmwindmühle von Endorf besucht. Im Jahre 1857 erbaut, leistete sie mehr als einhundert Jahre ihre Dienste, bis 1972 der Betrieb wegen Baufälligkeit eingestellt wurde. 1992 begann man, die etwa 150 Jahre alte Mühle zu restaurieren. Unter Verwendung noch nutzbarer Originalteile wurde innerhalb von zwei Jahren die Mühle wieder voll funktionstüchtig hergerichtet.
Die Teilnehmer an der Auto-Exkursion werden gebeten, selbstständig Fahrgemeinschaften zu bilden. Rückkehr in Nordhausen gegen 18 Uhr. Weitere Infos unter 0177/ 47 82 655.
Autor: rhDie Exkursion mit dem eigenen fahrbaren Untersatz findet am 21. August 2005 statt. Sie beginnt um 8 Uhr auf dem August-Bebel-Platz und führt in den Ostharz. Das erste Ziel ist die Burg Falkenstein. Entstanden zwischen 1115 und 1120 zählt die dreiflügelige Anlage mit sieben Toren, Zwingern und drei Halsgräben zu den schönsten und wehrhaftesten Burgen des Harzes.
Nach einer Führung (Beginn um 9.30 Uhr an der Gaststätte) und dem Mittagessen geht es anschließend weiter zum Landschaftspark Degenershausen. Die Anlage wurde 1835 als Gutspark angelegt und im Jahre 1924 in einen Landschaftspark im englischen Stil umgestaltet. 1991 begann man mit der Restaurierung des Landschaftsparks, wobei in vierjähriger Arbeit Hunderte Bäume und Sträucher neu gepflanzt, die Teiche neu angelegt und der Obelisk am ursprünglichen Standort wiedererrichtet wurde.
Nach einem Rundgang (ca. 30 min.) durch die Anlage ist die Konradsburg das nächste Ziel der Exkursion. Sie wurde bereits im Jahr 1010 erwähnt und war ursprünglich der Stammsitz eines alten Adelsgeschlechts, welches sich nach dieser Burg benannte. Diese Edelherren von Konradsburg errichteten im 12. Jahrhundert die Burg Falkenstein, in die sie anschließend übersiedelten und sich seitdem von Falkenstein nannten. Um 1130 wurde die leerstehende Burg in ein Benediktinerkloster umgewandelt. Den Benediktinern folgten im Jahre 1476 die Kartäusermönche. Das Ende des Klosters wurde im Jahre 1525 mit dessen Plünderung im Bauerkrieg eingeleitet. In den 1980er Jahren begann der Wiederaufbau der Burg durch den späteren Förderverein Konradsburg e.V.. Seit 1993 ist die Burg Bestandteil der Straße der Romanik.
Nach der 45-minütigen Führung und einer Kaffee-Pause wird abschließend die zu einem kleinen Mühlenmuseum ausgebaute Turmwindmühle von Endorf besucht. Im Jahre 1857 erbaut, leistete sie mehr als einhundert Jahre ihre Dienste, bis 1972 der Betrieb wegen Baufälligkeit eingestellt wurde. 1992 begann man, die etwa 150 Jahre alte Mühle zu restaurieren. Unter Verwendung noch nutzbarer Originalteile wurde innerhalb von zwei Jahren die Mühle wieder voll funktionstüchtig hergerichtet.
Die Teilnehmer an der Auto-Exkursion werden gebeten, selbstständig Fahrgemeinschaften zu bilden. Rückkehr in Nordhausen gegen 18 Uhr. Weitere Infos unter 0177/ 47 82 655.
