Sozis wollen es wissen
Dienstag, 16. August 2005, 08:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Nicht nur die Leser der nnz können Woche für Woche ihre Meinung zu einem Thema per Mausklick sagen, jetzt sind auch die Sozialdemokraten dran. Der Kreisverband der SPD hat eine Umfrage inszeniert.
Es die Aufgeregtheit einer Partei, die da in dem Anschreiben an die Genossen im Landkreis Nordhausen förmlich zu spüren ist. Vor allem die Aufgeregtheit für die Zeit nach dem 18. September. Wer soll das Land regieren, mit wem soll die SPD dann politisch agieren, soll sie sich überhaupt noch einmal an einer Regierung beteiligen?
Hintergrund der Umfrage ist jedoch die Tatsache, dass nach den Aussagen der SPD-Minister Eichel, Schily und Clement zu einer eventuell möglichen Koalition ein Aufschrei durch die Sozibasis ging. Gleich mehrere Mitglieder sollen mit Rücktritt gedroht haben. Sie hätten die letzten Jahre nicht so gelitten, um nun die Zukunft der SPD in einer großen Koalition zu sehen. Noch klarer wird jedoch eine mögliche Rot-Rot-Grüne Konstellation abgelehnt. Hier sitzen die Wunden zu tief, die Oskar Lafontaine der Sozialdemokratie seit dem Jahr 2000 zugefügt habe.
Und das sind die Möglichkeiten, die die Genossen ankreuzen können:
- Koalition aus SPD/Linkspartei/Bündnis 90/Grüne
- Große Koalition
- Keine Regierungsbeteiligung.
Anfang September sollen die Ergebnisse dieser Umfrage vorliegen.
Autor: nnzEs die Aufgeregtheit einer Partei, die da in dem Anschreiben an die Genossen im Landkreis Nordhausen förmlich zu spüren ist. Vor allem die Aufgeregtheit für die Zeit nach dem 18. September. Wer soll das Land regieren, mit wem soll die SPD dann politisch agieren, soll sie sich überhaupt noch einmal an einer Regierung beteiligen?
Hintergrund der Umfrage ist jedoch die Tatsache, dass nach den Aussagen der SPD-Minister Eichel, Schily und Clement zu einer eventuell möglichen Koalition ein Aufschrei durch die Sozibasis ging. Gleich mehrere Mitglieder sollen mit Rücktritt gedroht haben. Sie hätten die letzten Jahre nicht so gelitten, um nun die Zukunft der SPD in einer großen Koalition zu sehen. Noch klarer wird jedoch eine mögliche Rot-Rot-Grüne Konstellation abgelehnt. Hier sitzen die Wunden zu tief, die Oskar Lafontaine der Sozialdemokratie seit dem Jahr 2000 zugefügt habe.
Und das sind die Möglichkeiten, die die Genossen ankreuzen können:
- Koalition aus SPD/Linkspartei/Bündnis 90/Grüne
- Große Koalition
- Keine Regierungsbeteiligung.
Anfang September sollen die Ergebnisse dieser Umfrage vorliegen.
