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Menschen im Corona-Jahr

„Ich vermisse die Geselligkeit“

Sonntag, 20. Dezember 2020, 08:12 Uhr
In unserer Reihe „Menschen im Corona-Jahr“ wollen wir Ihnen hier bis zum Jahresende täglich Leserinnen und Leser aus den verschiedensten Lebens- und Arbeitsumständen vorstellen und nach ihrer rückblickenden Sicht auf dieses ganz spezielle Jahr 2020 befragen… Heute: Otfried Pabst
 
Gern ist Otfried Pabst mit den Landsenioren unterwegs. So war er auch mit in Güntersberge beim Falkner Wolfgang Mursa und zeigte Mut, als sich ein Bartkauz auf seinem Arm niederließ. (Foto: K.Frank) Gern ist Otfried Pabst mit den Landsenioren unterwegs. So war er auch mit in Güntersberge beim Falkner Wolfgang Mursa und zeigte Mut, als sich ein Bartkauz auf seinem Arm niederließ. (Foto: K.Frank)

 
Otfried Pabst aus Hainrode  ist Mitglied in der Vereinigung der Landsenioren. „Ich vermisse sehr die Geselligkeit“, bedauert er die Corona-Pandemie. Er fühle sich bei den Landsenioren gut aufgehoben. Wie in einer großen Familie. Leider legte Corona  auf Eis, was da alles geplant war.
 
Im Frühjahr sollte es für mehrere Tage mit einem Omnibusbetrieb in die Oberlausitz gehen. Darauf habe er sich mit seiner Frau schon Wochen vorher gefreut, meint der 66-Jährige. Nichts wäre auch aus den vielen Tagesfahrten geworden. „Frühlings- und  Sommerfest fielen der Pandemie ebenfalls zum Opfer“, beklagt er das Geschehen.
 
„Am 11. November wollten wir uns in der Gaststätte `Am Hagen` in Günzerode zum gemeinsamen Martini-Essen mit anschließendem gemütlichem Beisammensein treffen.  Für den 16. Dezember war dort unsere Landsenioren-Weihnachtsfeier vorgesehen“, erinnert er an weitere Veranstaltungen. Wie jedes Jahr habe man jeweils den Veranstaltungsplan für das kommende Jahr erhalten. Da wurde eifrig studiert und sich in die Listen eingetragen. Wie es 2021 mit uns Senioren weiter gehe, stehe noch in den Sternen, bedauert Otfried Pabst.
 
Seine Frau Elke habe die Pandemie besonders getroffen. Sie betreibt  in Hainrode eine Ferienpension. „Schweren Herzens mussten wird den vielen Gästen absagen, die sich bei uns einquartieren und die schöne Gegend erkunden wollten“. Nun hoffen beide auf baldige bessere Zeiten.
Kurt Frank
Autor: red

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