Menschen im Corona-Jahr
Sehnsucht nach dem Infomobil
Dienstag, 22. Dezember 2020, 08:26 Uhr
In unserer Reihe Menschen im Corona-Jahr wollen wir Ihnen hier bis zum Jahresende täglich Leserinnen und Leser aus den verschiedensten Lebens- und Arbeitsumständen vorstellen und nach ihrer rückblickenden Sicht auf dieses ganz spezielle Jahr 2020 befragen… Heute:Jens Schlichtung
Jens Schlichting ist ein freundlicher, ruhiger und besonnener Mann. Das ist es wohl, was den 57-Jährigen aus Gudersleben so gefragt macht: Im Vorstand der Kreisjägerschaft fungiert er als Schriftführer. Als sachkundiger Reiseleiter und Erzähler wird er bei Brauer-Reisen geschätzt. Im Ellricher Stadtrat und im Vorstand der SPD ebenso. Zudem ist er als Fleischbeschauer qualifiziert.
Wenn ihm hin und wieder nach Entspannung zumute ist, schultert er die Flinte und geht zur Jagd. Auf Schwarzwild, Reh und Bock. Die Ruhe in der Natur entspanne. Die Corona-Pandemie hinterlasse ihre Spuren nun auch im Jagdgeschehen. Individuell könne er das Weidwerk ohne Mühe ausüben. Gesellschaftlich unterliege die Jagd wie anderswo jetzt ebenfalls Regeln, die strikt einzuhalten sind: Kontaktbeschränkungen, reduzierte Jagden mit mehreren Jägern, Mundschutz und Abstände einhalten. Streckenlegen und Schüsseltreiben waren gestern. Tabu sind Jägerfest und die anderen bisher üblichen Veranstaltungen. Die Hubertusmesse im Dom vorerst Geschichte.
Als Vorstandsmitglied der Kreisjägerschaft betreute Jens Schlichtung mit anderen Weidmännern das Infomobil. Er bedauere sehr, dass Corona die Tätigkeit ruhen lasse. Mit dem Mobil war man vielerorts unterwegs, um Einblicke über Wild, Wald und Natur zu vermitteln. Das habe regen Anklang gefunden. Zu sehen waren unter anderen präparierte Tiere der Heimat. Sobald wieder normale Zeiten kämen, werde er wieder mit anderen Waidleuten aktiv mit dem Infomobil unterwegs sein. Er habe Sehnsucht nach ihm.
Kurt Frank
Autor: oschJens Schlichting ist ein freundlicher, ruhiger und besonnener Mann. Das ist es wohl, was den 57-Jährigen aus Gudersleben so gefragt macht: Im Vorstand der Kreisjägerschaft fungiert er als Schriftführer. Als sachkundiger Reiseleiter und Erzähler wird er bei Brauer-Reisen geschätzt. Im Ellricher Stadtrat und im Vorstand der SPD ebenso. Zudem ist er als Fleischbeschauer qualifiziert.
Wenn ihm hin und wieder nach Entspannung zumute ist, schultert er die Flinte und geht zur Jagd. Auf Schwarzwild, Reh und Bock. Die Ruhe in der Natur entspanne. Die Corona-Pandemie hinterlasse ihre Spuren nun auch im Jagdgeschehen. Individuell könne er das Weidwerk ohne Mühe ausüben. Gesellschaftlich unterliege die Jagd wie anderswo jetzt ebenfalls Regeln, die strikt einzuhalten sind: Kontaktbeschränkungen, reduzierte Jagden mit mehreren Jägern, Mundschutz und Abstände einhalten. Streckenlegen und Schüsseltreiben waren gestern. Tabu sind Jägerfest und die anderen bisher üblichen Veranstaltungen. Die Hubertusmesse im Dom vorerst Geschichte.
Als Vorstandsmitglied der Kreisjägerschaft betreute Jens Schlichtung mit anderen Weidmännern das Infomobil. Er bedauere sehr, dass Corona die Tätigkeit ruhen lasse. Mit dem Mobil war man vielerorts unterwegs, um Einblicke über Wild, Wald und Natur zu vermitteln. Das habe regen Anklang gefunden. Zu sehen waren unter anderen präparierte Tiere der Heimat. Sobald wieder normale Zeiten kämen, werde er wieder mit anderen Waidleuten aktiv mit dem Infomobil unterwegs sein. Er habe Sehnsucht nach ihm.
Kurt Frank

