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Drastischer Umbau

Donnerstag, 11. August 2005, 21:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz veröffentlichte heute eine Erhebung des ersten Halbjahres 2005. Demnach geht es den Thüringer Unternehmen wieder besser. In Nordhausen gibt es eine Ausnahme. Hier muß vermutlich Personal abgebaut werden.


Wenn es in einem Unternehmen wie dem ehemaligen Fernmeldewerk – jetzt FMN communications GmbH - nicht „rund läuft“, dann ist das in Nordhausen ein Gespräch. Heute nun soll nach Informationen der nnz die FMH-Belegschaft offiziell über die Schwierigkeiten des Unternehmens informiert worden sein. Bekannt ist, dass die Firma seit etwa drei Jahren auf dem Markt zu kämpfen hat. Da wurde zwar auf verschiedene Innovationen gesetzt, da wurden Produkte vielversprechend auf Messen wie der CeBit platziert, doch die Kosten rennen den Fernmeldetechnikern in Nordhausen im Vergleich zu Ostasien oder Osteuropa davon.

In den vergangenen Monaten schon versuchte das Management gegenzusteuern, man drehte an der Schraube der Personalkosten, unter 80 Prozent wurde die Arbeitszeit gedrückt, Lohn und Gehalt mit. Doch das alles schien nicht zu helfen. Jetzt soll die Notbremse gezogen werden. „Wie Betriebsratsvorsitzender Eckhard Roscher der nnz sagte, seien die 120 Mitarbeiter heute informiert worden, dass ein „drastischer Umbau“ vollzogen werden müsse. Über Zahlen konnte oder wollte Roscher nichts sagen, das werde sich in den Verhandlungen zum Interessenausgleich zeigen. Fest steht, Mitarbeiter werden das Unternehmen verlassen müssen, wie viele am Ende der Verhandlungen noch Telefone und andere Kommunikationsanlagen zusammenbauen werden, auch das ließ der Betriebsratschef heute offen.
Autor: nnz

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