nnz-online
Gemeinde Hohenstein

Neue Notfallausrüstung für Floriansjünger

Freitag, 11. Dezember 2020, 12:46 Uhr
Die Einheitsgemeinde Hohenstein hat für die neun Freiwilligen Feuerwehren drei Notfallrucksäcke in einem Gesamtwert von rund 1.000 Euro angeschafft. Damit werden die Wehren in Branderode, Liebenrode sowie in Limlingerode ausgestattet...

Ortsbrandmeister Thomas Evers dazu: “In diesen drei Wehren versehen Frauen und Männer ihren ehrenamtlichen Dienst, die im Berufsleben als Rettungs- oder Notfallsanitäter arbeiten. Bei Einsätzen, vorwiegend bei schweren Unfällen, sind die Kameraden der Wehren ebenfalls sehr schnell am Einsatzort. Mit der jetzt angeschafften Ausrüstung können sie bei mehreren schwer- oder schwerstverletzten Personen eine zusätzliche qualifizierte Erste Hilfe leisten. Deshalb sind wir der Gemeinde sehr dankbar, dass diese Rucksäcke auch angeschafft wurden.”

v.l.: Robert Sauer (FFW Limlingerode), Andreas Gerbothe (Bürgermeister), Jens Rothensee (FFW Liebenrode), Thomas Evers (Ortsbrandmeister) und Michelle Paulmann (FFW Branderode).  (Foto: Gemeinde Hohenstein) v.l.: Robert Sauer (FFW Limlingerode), Andreas Gerbothe (Bürgermeister), Jens Rothensee (FFW Liebenrode), Thomas Evers (Ortsbrandmeister) und Michelle Paulmann (FFW Branderode). (Foto: Gemeinde Hohenstein)


“Das Gebiet der Gemeinde Hohenstein mit ihren neun Ortsteilen umfasst 60 Quadratkilometer. Die B 243 durchquert die Gemeinde. Somit liegt diese stark frequentierte Straße auch im Verantwortungsbereich unserer Feuerwehren. Die Bundesstraße ist geprägt durch schwere Verkehrsunfälle und viele der rund 200 Einsatzkräfte in den neun Freiwilligen Feuerwehren sind dort sehr oft im Einsatz. Der Neubau der Bundesstraße schafft zwar eine riesige Entlastung für die Ortsteile, die jetzt umfahren werden, aber dafür rollt der Verkehr jetzt auch mit viel höheren Geschwindigkeiten. So mussten in diesem Jahr allein drei eingeklemmte Personen aus ihren Fahrzeugen herausgeschnitten werden”, sagt der ehrenamtliche Bürgermeister von Hohenstein, Andreas Gerbothe, bei der symbolischen Übergabe der Notfallrucksäcke. „Alle waren froh, dass unsere Kräfte so schnell vor Ort waren und helfen konnten.“

Gerbothe ist froh, dass es in allen Ortsteilen der Einheitsgemeinde eine funktionierende Feuerwehr gibt und dass der Gemeinderat die Bedeutung der Wehren nicht nur erkennt, sondern auch in Form von Beschlüssen würdigt. So wurde Ende November nicht nur der Nachtragshaushalt 2020 und der Haushalt für 2021 der Gemeinde beschlossen, sondern auch die Neufassung der Aufwandsentschädigung für die Feuerwehrkameraden verabschiedet. Damit steigt nicht nur die Aufwandsentschädigung, sondern auch die Anerkennung des ehrenamtlichen Dienstes. Es werden jetzt wesentlich mehr Funktionen in der Wehr berücksichtigt, wie zum Beispiel die der Stellvertreter des Ortsbrandmeisters und der Wehrführer in den Ortsteilen.

In diesem Jahr hatte die Einheitsgemeinde Hohenstein den Wehren ca. 70.700 Euro neben den laufenden Betriebskosten zur Verfügung gestellt. Darin enthalten sind außer 22.500 Euro für Investitionen in die Ausrüstung der Wehren auch 48.200 Euro für die Umrüstung der 13 Feuerwehrfahrzeuge auf Digitalfunk. Im kommenden Jahr sind ebenfalls wieder Mittel für Ausrüstungsbeschaffung im mittlerweile durch die Kommunalaufsicht auch genehmigten Haushalt vorgesehen.
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de