Sollstedt schickt dicken Fragenkatalog an DEGES
Mittwoch, 18. Oktober 2000, 15:34 Uhr
Sollstedt (nnz). Die Gemeinde Sollstedt hat der DEGES in Berlin einen Fragenkatalog zugeschickt. Hintergrund ist die Unruhe in der Bevölkerung, nach dem bekannt wurde, die Trasse der Autobahn A 38 unmittelbar am Ort vorbei zu führen. Ein DEGES-Vertreter hatte Ende September den Standpunkt der DEGES dargelegt und die sogenannte "Friedhofsvariante" als wesentlich wirtschaftlicher gegenüber einer "Tunnellösung" bezeichnet.
Das jedoch wird von den Sollstedtern bezweifelt und sie fordern eine genaue "Unterlegung dieser Mehrkosten anhand einer Wirtschaftlichkeitsstudie". In dem Schreiben an die DEGES wird Aufklärung darüber verlangt, wie hoch die geschätzten Kosten der Tunnelvariante sind und welche geologischen Probleme gegen diese Variante ins Feld zu führen seien.
Die DEGES wird in dem mehrseitigen Schreiben aufgefordert, die gestellten Fragen bis zum 7. Dezember zu beantworten. Dann wird sich der Bauausschuß des Gemeinderates erneut mit diesem Thema befassen.
Autor: nnzDas jedoch wird von den Sollstedtern bezweifelt und sie fordern eine genaue "Unterlegung dieser Mehrkosten anhand einer Wirtschaftlichkeitsstudie". In dem Schreiben an die DEGES wird Aufklärung darüber verlangt, wie hoch die geschätzten Kosten der Tunnelvariante sind und welche geologischen Probleme gegen diese Variante ins Feld zu führen seien.
Die DEGES wird in dem mehrseitigen Schreiben aufgefordert, die gestellten Fragen bis zum 7. Dezember zu beantworten. Dann wird sich der Bauausschuß des Gemeinderates erneut mit diesem Thema befassen.
