Bauarbeiten haben begonnen
Donnerstag, 04. August 2005, 14:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Bauarbeiten haben begonnen. Die ersten sichtbaren Zeichen sind Abrißarbeiten. Welches lange geplante Projekt jetzt an der Morgenröte realisiert wird, sagt Ihnen Ihre nnz.
Emsiges Baugeschehen herrscht seit einiger Zeit auf dem Gelände des am 3. und 4. April 1945 durch Luftangriffe schwer beschädigten ehemaligen Realgymnasiums an der Morgenröte. Das Landratsamt Nordhausen errichtet hier mit umfangreicher finanzieller Hilfe des Freistaates Thüringen ein modernes Berufsschulzentrum. Nach Fertigstellung soll an diesem Standort die Staatliche berufsbildende Schule für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft ihr neues Domizil haben.
Die ersten sichtbaren Schritte waren die notwendigen Abrissarbeiten auf den Flächen, die noch bis vor einigen Jahren von der Polizeiinspektion als Reparatur- und Wartungsstützpunkt für deren Fuhrpark genutzt wurden. Dieses Areal wird zunächst für die Baustelleneinrichtung und zur Lagerung von Baumaterial dienen. Später soll hier der Parkplatz für die Berufsschule entstehen.
Nach dem Abriss der alten Garagen sind jetzt Ordnungsmaßnahmen auf dem Schulgelände vorgenommen worden. die für einen reibungslosen und sicheren Bauablauf erforderlich sind. In diesem Zusammenhang wurde der Baumbestand auf dem Grundstück überprüft. Das Ergebnis: Viele Bäume können in die Gestaltung der Pausenflächen einbezogen werden und künftig als Sauerstoff- und Schattenspender dienen. Lediglich einige kranke Bäume mussten gefällt werden. Im Zuge der Freiflächengestaltung werden Ausgleichspflanzungen vorgenommen.
Bevor die Tiefbauarbeiten für den Erweiterungsbau beginnen können, wird das Gelände durch eine autorisierte Firma für Kampfmittelbeseitigung auf Kontaminierung durch Munition abgesucht. Auch während der weiteren Schachtarbeiten wird eine ständige Kontrolle der Baustelle auf mögliche Munitions- und Bombenfunde gewährleistet. Die nächsten Baumaßnahmen konzentrieren sich auf die Errichtung des Südflügels und die umfassende Sanierung des Altbaus der Bildungseinrichtung. Diese Rohbauarbeiten werden von zwei Unternehmen aus dem Landkreis ausgeführt, die im Rahmen einer zwingend vorgeschrieben EU-weiten Ausschreibung den Zuschlag erhielten.
Darüber hinaus wird am 25. August 2005 das Schulgebäude in der Breitscheidstraße wieder in Betrieb genommen. Auch dieser Komplex
gehört dann zur Staatlichen berufsbildenden Schule für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft und wird neues Domizil für die Schülerinnen und Schüler aus dem Schulteil Elisabethstraße. Das Gebäude in der Breitscheidstraße, das über viele Jahre die damalige Kommunale Gewerbliche Berufsschule beherbergte, wird nun wieder als berufsbildende Schule genutzt. Es hat, wie auch das Haus an der Morgenröte, dem Staatlichen Herder-Gymnasium zur Verfügung gestanden und diente zudem im Jahre 2004 während der Landesgartenschau als Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude. Für die Wiedernutzbarmachung als Bildungseinrichtung wurden 350.000 Euro für Bauleistungen und weitere 170.000 Euro für Möbel und Ausrüstung eingesetzt.
Autor: nnzEmsiges Baugeschehen herrscht seit einiger Zeit auf dem Gelände des am 3. und 4. April 1945 durch Luftangriffe schwer beschädigten ehemaligen Realgymnasiums an der Morgenröte. Das Landratsamt Nordhausen errichtet hier mit umfangreicher finanzieller Hilfe des Freistaates Thüringen ein modernes Berufsschulzentrum. Nach Fertigstellung soll an diesem Standort die Staatliche berufsbildende Schule für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft ihr neues Domizil haben.
Die ersten sichtbaren Schritte waren die notwendigen Abrissarbeiten auf den Flächen, die noch bis vor einigen Jahren von der Polizeiinspektion als Reparatur- und Wartungsstützpunkt für deren Fuhrpark genutzt wurden. Dieses Areal wird zunächst für die Baustelleneinrichtung und zur Lagerung von Baumaterial dienen. Später soll hier der Parkplatz für die Berufsschule entstehen.
Nach dem Abriss der alten Garagen sind jetzt Ordnungsmaßnahmen auf dem Schulgelände vorgenommen worden. die für einen reibungslosen und sicheren Bauablauf erforderlich sind. In diesem Zusammenhang wurde der Baumbestand auf dem Grundstück überprüft. Das Ergebnis: Viele Bäume können in die Gestaltung der Pausenflächen einbezogen werden und künftig als Sauerstoff- und Schattenspender dienen. Lediglich einige kranke Bäume mussten gefällt werden. Im Zuge der Freiflächengestaltung werden Ausgleichspflanzungen vorgenommen.
Bevor die Tiefbauarbeiten für den Erweiterungsbau beginnen können, wird das Gelände durch eine autorisierte Firma für Kampfmittelbeseitigung auf Kontaminierung durch Munition abgesucht. Auch während der weiteren Schachtarbeiten wird eine ständige Kontrolle der Baustelle auf mögliche Munitions- und Bombenfunde gewährleistet. Die nächsten Baumaßnahmen konzentrieren sich auf die Errichtung des Südflügels und die umfassende Sanierung des Altbaus der Bildungseinrichtung. Diese Rohbauarbeiten werden von zwei Unternehmen aus dem Landkreis ausgeführt, die im Rahmen einer zwingend vorgeschrieben EU-weiten Ausschreibung den Zuschlag erhielten.
Darüber hinaus wird am 25. August 2005 das Schulgebäude in der Breitscheidstraße wieder in Betrieb genommen. Auch dieser Komplex
gehört dann zur Staatlichen berufsbildenden Schule für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft und wird neues Domizil für die Schülerinnen und Schüler aus dem Schulteil Elisabethstraße. Das Gebäude in der Breitscheidstraße, das über viele Jahre die damalige Kommunale Gewerbliche Berufsschule beherbergte, wird nun wieder als berufsbildende Schule genutzt. Es hat, wie auch das Haus an der Morgenröte, dem Staatlichen Herder-Gymnasium zur Verfügung gestanden und diente zudem im Jahre 2004 während der Landesgartenschau als Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude. Für die Wiedernutzbarmachung als Bildungseinrichtung wurden 350.000 Euro für Bauleistungen und weitere 170.000 Euro für Möbel und Ausrüstung eingesetzt.
