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nnz-Forum: Erlebt und unvergessen

Mittwoch, 03. August 2005, 14:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Zehn spannende Tage verbrachte eine Jugendgruppe aus dem Landkreis in Schottland. Deren Mitglieder lernten Land und Leute kennen und erprobten ihre Kraft bei den Highland-Games. Thomas Klein schildert den nnz-Lesern seine Erlebnisse.

nnz-Forum: Erlebt und unvergessen  (Foto: nnz) nnz-Forum: Erlebt und unvergessen (Foto: nnz)

Zehn erlebnisreiche und spannende Tage liegen hinter uns. Unsere Gruppe, bestehend aus Jugendlichen aus dem Kreis Nordhausen und dem Eichsfeld, nahm in der vergangenen Woche an einem Deutsch-Schottischen Jugendaustausch teil. Dieses Jahr weilten wir in Schottland und verbrachten dort gemeinsam mit der schottischen Gruppe, die zum Teil aus geistig- oder körperlich benachteiligten Jugendlichen besteht, eine wundervolle Zeit. Das Ziel dieses Austausches ist es, gegenseitiges Miteinander, Lernen und Toleranz zu fördern.Organisiert wird dieser Austausch vom LEZ Beinrode und dem schottischen Phab Club Bathgate. Diese Organisationen machen es uns bereits seit 4 Jahren möglich, die Kultur und Lebensweisen des jeweils anderen Landes kennen zu lernen.

Unser Programm war sehr abwechslungsreich gestaltet. Wir konnten uns sportlich betätigen beim Kanufahren, Radfahren, Bowling, Sky riding oder Rock climbing. An einem anderen Tag besuchten wir die Highland Games am Loch Lomond, wo man sportliche Disziplinen wie Baumstammstoßen oder Wettkämpfe im Dudelsackspielen bewundern konnte. Auch hier konnten wir selbst aktiv werden und unser sportliches Können unter Beweis stellen, indem wir uns am Tauziehen oder 400-m Lauf beteiligten.

An einem Tag besichtigten wir die wunderschöne Stadt Edinburgh und das schottische Parlament. Wir bekamen bei einem Tanzabend nicht nur einen Einblick in die frohe Lebensweise der Schotten, sondern auch unter die Kilts der Männer. Neben der Kultur stand aber auch schottische Geschichte auf unserem Programm.
Wir besichtigten Stirling Castle und im Museum Bannochburn erfuhren wir einiges über die Unabhängigkeitskriege. Dort konnten wir uns wie Ritter verkleiden. An zwei Abenden stellten die Teilnehmer ihr Land mit Hilfe eines Programms vor.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Betreuern Conny Knust und Claudia Hamel für ihre Hilfe und Unterstützung bedanken. Diese abwechslungsreichen Tage werden uns immer im Gedächtnis bleiben, denn es entstanden Freundschaften, die auch über die Grenzen hinweg existieren.

Der Abschied von unseren schottischen Freunden fiel uns sehr schwer, doch wir freuen uns, sie nächstes Jahr wieder hier in Deutschland begrüßen zu dürfen, um ihnen unsere Heimat und Kultur näher zu bringen.Wir alle hoffen, dass dieser Austausch auch in Zukunft stattfinden kann, da wir viele positive Erfahrungen machen konnten und froh sind, dass uns ein Austausch dieser Art geboten wird.
Für die deutschen Teilnehmer des Jugendaustauschs Thomas Klein, Heringen
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: nnz

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