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Nur wenige Radfahrer

Mittwoch, 03. August 2005, 11:05 Uhr
Nordhausen (nnz). Trotz jährlichem Tour de France Boom, nur wenige Menschen sehen das Fahrrad als Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit an. Die Thüringer liegen sogar unter dem Bundesdurchschnitt. Statistisches zu den Radfahrern finden Sie hier.


4,5 Prozent der Erwerbstätigen in Thüringen legten im Jahr 2004 den längsten Teil ihres Weges zur Arbeit mit dem Fahrrad zurück.
Von den Pendlern innerhalb der Wohnsitzgemeinde nutzen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 8,0 Prozent das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel.
Bei Wegstrecken über die Gemeindegrenze hinaus spielt das Fahrrad im Berufsverkehr praktisch keine Rolle.

Aus den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, geht weiter hervor, dass im März 2004 Frauen mit 4,8 Prozent etwas häufiger mit dem Fahrrad zur Arbeit pendelten als Männer mit 4,1 Prozent.

In ländlichen Gebieten nutzen die Erwerbstätigen das Fahrrad seltener. 3,2 Prozent der Erwerbstätigen, die im Frühjahr 2004 in Gemeinden mit weniger als 5 000 Einwohnern lebten, fuhren mit dem Fahrrad zur Arbeit. In den Gemeinden ab 20 000 Einwohner waren es 5,8 Prozent.

Mit 4,5 Prozent der Erwerbstätigen, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, liegt Thüringen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von gut 7 Prozent.
Autor: nnz

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