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Thüringer Beamtenbund appelliert:

Landesbeschäftigte sollen Gesundheitsämter unterstützen

Dienstag, 17. November 2020, 11:59 Uhr
„Unterstützen Sie die unermüdlichen Kämpfer an der Front der Coronakrise! Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, wie schnell, flexibel und effektiv Verwaltung in der Krise sein kann!“, so Frank Schönborn, Vorsitzender des Thüringer Beamtenbundes in einem eindringlichen Appell an den Thüringer Ministerpräsidenten...

Nach zahlreichen Rückmeldungen aus den Thüringer Gesundheitsämter geraten diese bei der Rückverfolgung der Infektionsketten zunehmend an ihre Grenzen. Angesichts steigender Infektionszahlen benötigen die Gesundheitsämter zur Bekämpfung der andauernden SARS-CoV-2-Pandemie personelle Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung und der Bürgerinformation. Unterstützung wurde den kommunalen Gesundheitsämtern bereits durch die Bundeswehr und die AOK angeboten.

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat am 29. Oktober 2020 vereinbart, die kommunalen Gesundheitsämter unter anderem durch Personal aus der unmittelbaren Landesverwaltung zu unterstützen. „Trotz positiver Willensbekundungen von den Kolleginnen und Kollegen der Landesverwaltung vermisse ich bislang ein Unterstützungsangebot der Landesregierung an die Gesundheitsämter und das Thüringer Landesverwaltungsamt,“ erläutert Schönborn die Hintergründe.

Aus dem Thüringer Landesverwaltungsamt wissen wir, dass von deren Seite zwar ein Unterstützungsangebot ursprünglich an die Gesundheitsämter unterbreitet wurde. Das Landesverwaltungsamt jedoch ebenso Personalengpässe bei der rechtzeitigen Bearbeitung der Anträge auf Corona-Unterstützungen hat und gleichfalls um Personalunterstützung aus anderen Ressorts gebeten hat. Ohne Personalunterstützung würde die Antragsbearbeitung nicht bis Mitte 2021 fertig sein
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