Kostenlos ins Depot
Dienstag, 02. August 2005, 14:16 Uhr
Nordhausen (nnz) Erstmals am 16. August - und dann künftig an jedem Dienstag in der Woche von 8 – 14.30 Uhr - lädt das städtische Amt für Kultur, Soziales und Bildung zu einer Führung durch das Museumsdepot im Waisenhaus ein. Was es dort alles zu sehen gibt, wissen Sie nach dem Klick.
Kostenlos ins Depot (Foto: nnz)
Zu sehen gibt es im Depot insgesamt 5000-6000 Stücke – sie stammen aus dem früheren Meyenburg-Museum, dem heutigen gleichnamigen Kunsthaus – und wurden dort entweder in der Ausstellung gezeigt oder auf dem Boden gelagert. In der letzten Zeit sind auch einzelne Stücke aus dem Museum Tabakspeicher hinzugekommen zum Beispiel das Hochrad oder alte Schreibmaschinen, sagt Astrid Sanftleben vom Kulturamt, die das Depot betreut.
Aus dem Meyenburg-Museum stammen unter anderem Teile der Porzellansammlung, die Präparate-Kollektion mit zahlreichen ausgestopften Tieren, mit Muscheln und Schnecken und mit früher einheimischen Vögeln, die längst ausgestorben sind – auch Hühnereier, Schmetterlinge und unzählige Käfer-Präparate sind darunter.
Ebenfalls aus dem früheren Meyenburg-Museum stammt die Textil-Sammlung mit Gesellschaftskleidung aus den 30-er und 40-er Jahren, mit bäuerlichen Hochzeitskleidern und Abendgarderobe aus den Nachkriegsjahren – und dem Frühlingskleid eines jungen Mädchens aus der Biedermeier-Zeit sowie zahlreiche Fahnen, Bücher, Dokumente und andere Archivalien.
Das alles muss neu geordnet, registriert und dokumentiert werden: Seit knapp einem Jahr macht sich Frau Sanftleben daran zu schaffen – in der letzten Zeit unterstützt von zwei Kolleginnen. Bis jetzt haben wir rund ein Drittel aller Exponate geschafft. Jedes einzelne Stück muss vermessen, gesäubert und teilweise repariert werden, bekommt eine neue Objekt -Nummer und einen Standort zugewiesen - das alles, ergänzt um die Angabe zur Herkunft, wird in die neuen Bestandsbücher eingeschrieben und im Computer registriert. Parallel dazu gehen wir noch für einen Abgleich hunderte von alten Karteikarten durch, erklärt Frau Sanftleben.
Am Ende werde sich die mühselige Kleinarbeit gelohnt haben: Steht zum Beispiel eine Sonderausstellung an, für die aus dem Depot Materialien gebraucht werden, geht alles ganz schnell: Ein Blick in den Computer nach dem Standort, anschließend der gezielte Griff ins Regal – und das Gesuchte ist dann ganz schnell zur Hand.
Autor: nnz
Kostenlos ins Depot (Foto: nnz)
Zu sehen gibt es im Depot insgesamt 5000-6000 Stücke – sie stammen aus dem früheren Meyenburg-Museum, dem heutigen gleichnamigen Kunsthaus – und wurden dort entweder in der Ausstellung gezeigt oder auf dem Boden gelagert. In der letzten Zeit sind auch einzelne Stücke aus dem Museum Tabakspeicher hinzugekommen zum Beispiel das Hochrad oder alte Schreibmaschinen, sagt Astrid Sanftleben vom Kulturamt, die das Depot betreut.Aus dem Meyenburg-Museum stammen unter anderem Teile der Porzellansammlung, die Präparate-Kollektion mit zahlreichen ausgestopften Tieren, mit Muscheln und Schnecken und mit früher einheimischen Vögeln, die längst ausgestorben sind – auch Hühnereier, Schmetterlinge und unzählige Käfer-Präparate sind darunter.
Ebenfalls aus dem früheren Meyenburg-Museum stammt die Textil-Sammlung mit Gesellschaftskleidung aus den 30-er und 40-er Jahren, mit bäuerlichen Hochzeitskleidern und Abendgarderobe aus den Nachkriegsjahren – und dem Frühlingskleid eines jungen Mädchens aus der Biedermeier-Zeit sowie zahlreiche Fahnen, Bücher, Dokumente und andere Archivalien.
Das alles muss neu geordnet, registriert und dokumentiert werden: Seit knapp einem Jahr macht sich Frau Sanftleben daran zu schaffen – in der letzten Zeit unterstützt von zwei Kolleginnen. Bis jetzt haben wir rund ein Drittel aller Exponate geschafft. Jedes einzelne Stück muss vermessen, gesäubert und teilweise repariert werden, bekommt eine neue Objekt -Nummer und einen Standort zugewiesen - das alles, ergänzt um die Angabe zur Herkunft, wird in die neuen Bestandsbücher eingeschrieben und im Computer registriert. Parallel dazu gehen wir noch für einen Abgleich hunderte von alten Karteikarten durch, erklärt Frau Sanftleben.
Am Ende werde sich die mühselige Kleinarbeit gelohnt haben: Steht zum Beispiel eine Sonderausstellung an, für die aus dem Depot Materialien gebraucht werden, geht alles ganz schnell: Ein Blick in den Computer nach dem Standort, anschließend der gezielte Griff ins Regal – und das Gesuchte ist dann ganz schnell zur Hand.
