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Auf diese Dinge sollten sie achten

Sonntag, 25. Oktober 2020, 11:45 Uhr
Für Weingenießer ist es ein Hochgenuss erster Güte, wenn sie an einem Glas, gefüllt mit kostbarsten Weinen nippen und kosten dürfen. Zu unzähligen Mahlzeiten und Gerichten trinken Weinkenner ihre edlen Tropfen und für sie gibt es keinen bessern und schöneren Moment...

Rotwein (Foto: ste)
Doch damit man als Weingenießer auch immer stets auf seine Kosten kommen kann ist es wichtig, dass es den Weinen an nichts fehlt. Dass der Gastgeber seine edlen Tropfen stilvoll und vor allem auch professionell seinen Gästen kredenzen kann.

Vom richtigen Weinglas, der Art wie man ihn kostet und probiert, bis hin zur perfekten Lagerung des Weines und auch der Auslese der kostbarsten Tropfen aus aller Welt und vieles mehr. Es gehört schon ein wenig Erfahrung und Know-how dazu, sich als echter Weinkenner betiteln zu können. Hier sind einmal die einfachsten und dennoch wichtigsten Dinge, die man als Weingenießer- und Kenner wissen sollte zusammengetragen.

Wein richtig lagern: Die Temperatur ist wichtig!
Wer seine edlen Tropfen immer wohltemperiert aufgehoben haben möchte, sollte folgendes beachten: Die Temperatur macht den Unterschied, und zwar im Geschmack wie auch der Blume und Konsistenz des Weines gewaltig. Blumige Weißweine aus Rebsorten wie Rieslinge oder Sauvignon Blanc vertragen durchaus sehr gut die kühleren Temperaturen zwischen 8 und 10 Grad Celsius. Trockene Weißweine mit vollem Körper hingegen verlangen ein paar Grad mehr und werden vorzugsweise zwischen 12 und 14 Grad genossen. Und der vollmundige Rote kann und sollte bei Zimmertemperatur getrunken und genossen werden, also zwischen 16 und 19 Grad Celsius in der Regel.

Damit der Wein also im Keller oder in der Bar beispielsweise wirklich auf den Punkt temperiert ist und bleibt, ist beispielsweise ein Weinkühlschrank der ideale Partner. Denn hier kann die Temperatur gleichbleibend eingestellt werden und die Weinflaschen können so in gleichbleibender Umgebung bei gleicher Temperatur lagern und ihren Reifepunkt erreichen. Nicht jeder hat ja in der Regel einen solchen Keller zur Verfügung, von daher ist ein Weinkühlschrank in vielen Fällen eine gute sowie sinnvolle Ergänzung.

Wie trinkt man den Portwein und Co?
Am besten sollte die Temperatur für Weißwein niemals mehr als 14°C betragen. 12°C sind optimal für würzige und aromatische Weißweinsorten, die eine gewisse Reife erlangt haben. Portwein, Sherry und andere Süßweine werden auf eine Temperatur von 10°C bis 12°C herunter-gekühlt. Denn die besonders schweren Weine sollten auf diese Weise gelagert und schlussendlich getrunken werden.

Welche Temperatur darf der Rotwein beim Trinken haben?
Der meist starke und sehr kräftige Rotwein sollte nicht unter 17 Grad Celsius heruntergekühlt werden. Denn dann wird ihm die angenehme Schwere genommen und vor allem seine herrliche Vollmundigkeit. Zu warm wiederum ist auch nicht gerade optimal, doch das verträgt die Blume des Roten deutlich besser als zu kalt.

Wie wird der Weißwein am besten getrunken?
Kühl. Und zwar deutlich kühler als der Rote. Allerdings sollte man klein Unterschiede und Nuancen beim Weißen beachten. Denn beispielsweise ist der junge und trockene Weißwein am besten trinkbar, wenn er bei einer Temperatur von 9 bis 11 Grad serviert und getrunken wird. ist er eher würzig, aromatisch, wie der Sauvignon Blanc, oder auch der Gewürztraminer und ähnliche Weiße, dann 10 bis 12 Grad. Und der reife Weißwein, also ab fünf Jahren Lagerung, bei gleicher Temperatur. nur der halbtrockene oder solche Weißweine, die starke Restsüße in sich tragen, sollten bei 12 bis 14 Grad getrunken und genossen werden.

Und was ist mit dem Rosè?
Sekt und Prosecco sollte man so richtig kalt trinken, am besten bei 6 bis 8 Grad Celsius. Das prickelt schön auf der Zunge und schmeckt herrlich frisch. Den Rotling und Rose-Weine trinkt man hingegen eher bei 10 bis 12 Grad Celsius.

In welchem Glas kann der Portwein landen?
Dafür benötigt man in der Regel ein sehr tiefes und bauchiges Glas, welches von guter Qualität, also nicht zu dünn ist, damit der schwere und vollmundige Wein seine Aromen entfalten kann.

Trockener Wein - so erkennt man ihn
Es fehlt Zucker. Dies zumindest stellt man schnell fest. Trockene Weine haben laut EU-Verordnung einen Restzuckergehalt von nur 4g/L. Allerdings können auch Weine mit bis zu 9g/L als recht trocken bezeichnet werden, wenn die Gesamtsäure des Weines etwa maximal 2g/L niedriger ist.

Die Ferrari im Weinkeller
Die kostbarsten Roten sollte man sich merken. Dies sind unter anderem beispielsweise der Chateau Cheval Blanc, der Chateau Haut-Brion, der Chateau Margaux, oder auch Rothschild, oder der Penfolds Grande Bin 95 Shiraz aus Australien.

Ganz alt ist nicht gleich besonders gut
Beim Weißwein sollte man junge Weine, die nicht älter als zwei Jahres sind aussuchen. Beim Roten vier Jahre und mehr. Allerdings gilt die Regel: Desto älter umso kostbarer nur bei ganz wertvollen und kostbaren Weinen. Ansonsten eher nicht.
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