Nordhäuser erfolgreich
Montag, 01. August 2005, 11:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Gleich mehrfach erfolgreich waren die Nordhäuser Kampfsportler vom Karate Do Kwai. Neben ersten Plätzen bei der Europameisterschaft, erkämpfte ein Vereinsmitglied den schwarzen Gürtel unter den strengen Augen des japanischen Großmeisters. Den Bericht finden Sie hier.
Nordhäuser erfolgreich (Foto: nnz)
Die Prüfung zum schwarzen Gürtel bei einem originalen japanischen Großmeister aus Okinawa bestehen zu können - sicherlich der Traum eines jeden Kampfsportlers! Für Matthias Junkherr vom Karate-Do-Kwai Nordhausen e.V. erfüllte sich dieser Traum am 28. Juli diesen Jahres.
Nach mehrjähriger Vorbereitung unter den strengen Augen seines Lehrers Frank Pelny stellte sich Matthias der Prüfung zum 1. Dan in dieser speziellen Richtung des Ryûkyû Kobudô (Karate mit Waffen). Tamayose Sensei (Lehrer), der mit dem 9. Dan gleichzeitig das Stiloberhaupt des Tesshinkan ist, ist weltweit hoch geachtet und auch dafür bekannt, bei der Beurteilung von Prüfungen unerbittlich zu sein. Dementsprechend groß war die Aufregung von Matthias, aber auch von seinem Trainer Frank Pelny.
Nach einer halben Stunde dann das erlösende Ergebnis: Matthias hat mit einer etwas über dem Durchschnitt liegenden Leistung die Prüfung bestanden! Der Meister hatte auch kaum etwas zu korrigieren. Eine tolle Leistung! Ab sofort darf Matthias also den schwarzen Gürtel im Kobudô tragen. Herzlichen Glückwunsch!
Matthias Junkherr, der gleichzeitig der Jugendwart des Nordhäuser Karatevereins ist, gibt schon jetzt seine Erfahrungen auch an die Jüngeren weiter. Als Trainer in der Anfänger-Gruppe im Karate und auch im Kobudô hilft er, dem Nachwuchs die Feinheiten der Kampfkunst näher zu bringen.
Bericht von der Europameisterschaft
Erstmalig in Europa wurde beim Sommerlager 2005 des Kobudo-Kwai Deutschland e.V. ein Turnier in Ryûkyû Kobudô Tesshinkan Kata veranstaltet. Da Teilnehmer aus Großbritanien, der Tschechischen Republik, Rußland und Deutschland starteten, war es quasi die erste Europameisterschaft in dieser Disziplin. Die Anwesenheit von Stiloberhaupt Tamayose Hidemi (9. Dan), der den Wettkampf aufmerksam verfolgte und sich Notizen machte, verlieh diesem Turnier eine besondere Note.Die Vergleiche erfolgten im K.O.-System ohne Hoffnungsrunde, getrennt in die Kategorien weiblich und männlich. Dabei bestritten immer zwei Starter gleichzeitig eine Wettkampfrunde. Zuerst demonstrierte der erste Starter seine Kata, danach der zweite, dann erfolgte direkt die Wertung und einer schied aus.
Alle Teilnehmer zeigten viel Engagement und gute Leistungen. Doch bereits während des Wettkampfes zeichnete sich ab, dass die Starter aus dem deutschen Bundesland Thüringen die klaren Favoriten waren. Trainiert vom Honbu-Kai Trainer für Tesshinkan in Europa des Kobudo-Kwai Deutschland e.V., Frank Pelny, kämpften sie sich Runde um Runde nach vorn.Schließlich der Knaller - sowohl in der Kategorie männlich als auch weiblich konnten die Schüler von Frank Pelny die ersten Plätze erringen!Matthias Junkherr setzte sich gegen alle Konkurrenten durch konnte so den ersten Titel eines Europameisters im Tesshinkan Kobudô erringen. Verdient, denn die letzten Wochen hatte er täglich im Privattraining beim Cheftrainer des Nordhäuser Karatevereins, Frank Pelny, kräftig schwitzen müssen. Da Frank Pelny gleichzeitig persönlicher Schüler von Stiloberhaupt Tamayose und Technischer Leiter für Europa ist, hatte Matthias natürlich die besten Voraussetzungen.
Doch auch auf den folgenden Rängen bewiesen die Nordhäuser ihre Führungsrolle. Hagen Walter errang den Titel des Vizeeuropameisters und Falko Große errang immerhin noch den 5. Platz.In der Kategorie weiblich holte sich den begehrten Europameistertitel Stefanie Grezeja vom Seishinkai Jena. Da Frank Pelny regelmäßig Training in Jena gibt und einige seiner Schüler dort als Übungsleiter tätig sind, verwundert es nicht, dass auch dieser Titel nach Thüringen ging.Im Anschluß wurden alle Teilnehmer mit einer Urkunde aus den Händen von Kaicho Tamayose Hidemi ausgezeichnet, die sicherlich Ansporn für noch fleißigers Üben ist.
Autor: nnz
Nordhäuser erfolgreich (Foto: nnz)
Die Prüfung zum schwarzen Gürtel bei einem originalen japanischen Großmeister aus Okinawa bestehen zu können - sicherlich der Traum eines jeden Kampfsportlers! Für Matthias Junkherr vom Karate-Do-Kwai Nordhausen e.V. erfüllte sich dieser Traum am 28. Juli diesen Jahres.Nach mehrjähriger Vorbereitung unter den strengen Augen seines Lehrers Frank Pelny stellte sich Matthias der Prüfung zum 1. Dan in dieser speziellen Richtung des Ryûkyû Kobudô (Karate mit Waffen). Tamayose Sensei (Lehrer), der mit dem 9. Dan gleichzeitig das Stiloberhaupt des Tesshinkan ist, ist weltweit hoch geachtet und auch dafür bekannt, bei der Beurteilung von Prüfungen unerbittlich zu sein. Dementsprechend groß war die Aufregung von Matthias, aber auch von seinem Trainer Frank Pelny.
Nach einer halben Stunde dann das erlösende Ergebnis: Matthias hat mit einer etwas über dem Durchschnitt liegenden Leistung die Prüfung bestanden! Der Meister hatte auch kaum etwas zu korrigieren. Eine tolle Leistung! Ab sofort darf Matthias also den schwarzen Gürtel im Kobudô tragen. Herzlichen Glückwunsch!
Matthias Junkherr, der gleichzeitig der Jugendwart des Nordhäuser Karatevereins ist, gibt schon jetzt seine Erfahrungen auch an die Jüngeren weiter. Als Trainer in der Anfänger-Gruppe im Karate und auch im Kobudô hilft er, dem Nachwuchs die Feinheiten der Kampfkunst näher zu bringen.
Bericht von der Europameisterschaft
Erstmalig in Europa wurde beim Sommerlager 2005 des Kobudo-Kwai Deutschland e.V. ein Turnier in Ryûkyû Kobudô Tesshinkan Kata veranstaltet. Da Teilnehmer aus Großbritanien, der Tschechischen Republik, Rußland und Deutschland starteten, war es quasi die erste Europameisterschaft in dieser Disziplin. Die Anwesenheit von Stiloberhaupt Tamayose Hidemi (9. Dan), der den Wettkampf aufmerksam verfolgte und sich Notizen machte, verlieh diesem Turnier eine besondere Note.Die Vergleiche erfolgten im K.O.-System ohne Hoffnungsrunde, getrennt in die Kategorien weiblich und männlich. Dabei bestritten immer zwei Starter gleichzeitig eine Wettkampfrunde. Zuerst demonstrierte der erste Starter seine Kata, danach der zweite, dann erfolgte direkt die Wertung und einer schied aus.
Alle Teilnehmer zeigten viel Engagement und gute Leistungen. Doch bereits während des Wettkampfes zeichnete sich ab, dass die Starter aus dem deutschen Bundesland Thüringen die klaren Favoriten waren. Trainiert vom Honbu-Kai Trainer für Tesshinkan in Europa des Kobudo-Kwai Deutschland e.V., Frank Pelny, kämpften sie sich Runde um Runde nach vorn.Schließlich der Knaller - sowohl in der Kategorie männlich als auch weiblich konnten die Schüler von Frank Pelny die ersten Plätze erringen!Matthias Junkherr setzte sich gegen alle Konkurrenten durch konnte so den ersten Titel eines Europameisters im Tesshinkan Kobudô erringen. Verdient, denn die letzten Wochen hatte er täglich im Privattraining beim Cheftrainer des Nordhäuser Karatevereins, Frank Pelny, kräftig schwitzen müssen. Da Frank Pelny gleichzeitig persönlicher Schüler von Stiloberhaupt Tamayose und Technischer Leiter für Europa ist, hatte Matthias natürlich die besten Voraussetzungen.
Doch auch auf den folgenden Rängen bewiesen die Nordhäuser ihre Führungsrolle. Hagen Walter errang den Titel des Vizeeuropameisters und Falko Große errang immerhin noch den 5. Platz.In der Kategorie weiblich holte sich den begehrten Europameistertitel Stefanie Grezeja vom Seishinkai Jena. Da Frank Pelny regelmäßig Training in Jena gibt und einige seiner Schüler dort als Übungsleiter tätig sind, verwundert es nicht, dass auch dieser Titel nach Thüringen ging.Im Anschluß wurden alle Teilnehmer mit einer Urkunde aus den Händen von Kaicho Tamayose Hidemi ausgezeichnet, die sicherlich Ansporn für noch fleißigers Üben ist.
