Stillstand
Montag, 01. August 2005, 11:35 Uhr
Nordhausen (nnz). In die Sommerpausen-Lethargie scheint in diesen Tagen wohl auch die Auseinandersetzung in der Nobas verfallen zu sein. Und da hatte man im Juli doch eigentlich mit prominenter Hilfe gerechnet...
In dem seit mehr als einem Jahr schwelenden Arbeitskonflikt beim Nordhäuser Baumaschinenhersteller ist Ruhe eingezogen. Die allerdings trügt, denn das Nordhäuser Arbeitsgericht beschäftigt sich fleißig mit den Prozessen rund um die Nobas. Termine gibt es sowohl in diesem als auch im nächsten Monat genügend. Die bisherigen sollen, so die Informationen der nnz – eindeutig zu Gunsten der klagenden Arbeitnehmer ausgegangen sein (siehe nnz-Archiv).
Eigentlich sollte im Juli auch ein Vermittlungsgespräch zur Nobas stattgefunden haben. Aber nur eigentlich. Es sollte nach nnz-Recherchen von höchster Stelle in Berlin angeschoben werden. Und wer die Vita des Günter Papenburg genau verfolgt, der weiß, dass die höchste Stelle eigentlich nur im Bundeskanzleramt zu finden ist. Doch dessen Hausherr, der Herr Schröder, der hat mittlerweile mit dem Wahlkämpfen zu tun. Auch sein Ostbeauftragter, der Herr Stolpe. Der eigentlich sollte als Vermittler, manchen sagen auch als Schlichter in den Tarifkonflikt agieren.
Sowohl in Berlin, als auch in Nordhausen und selbst bei IG-Metall-Bezirkszentrale in Frankfurt am Main wartet man nun auf den Anruf aus Berlin. Der muß bald kommen, denn es könnte sein, dass sich die Konstellationen nach dem 18. September in der Berliner Politik-Zentrale ändern. Denn: Ob der Baulöwe in Hannover auch solch gute Beziehungen zu Angela Merkel hat, das könnte durchaus bezweifelt werden.
Autor: nnzIn dem seit mehr als einem Jahr schwelenden Arbeitskonflikt beim Nordhäuser Baumaschinenhersteller ist Ruhe eingezogen. Die allerdings trügt, denn das Nordhäuser Arbeitsgericht beschäftigt sich fleißig mit den Prozessen rund um die Nobas. Termine gibt es sowohl in diesem als auch im nächsten Monat genügend. Die bisherigen sollen, so die Informationen der nnz – eindeutig zu Gunsten der klagenden Arbeitnehmer ausgegangen sein (siehe nnz-Archiv).
Eigentlich sollte im Juli auch ein Vermittlungsgespräch zur Nobas stattgefunden haben. Aber nur eigentlich. Es sollte nach nnz-Recherchen von höchster Stelle in Berlin angeschoben werden. Und wer die Vita des Günter Papenburg genau verfolgt, der weiß, dass die höchste Stelle eigentlich nur im Bundeskanzleramt zu finden ist. Doch dessen Hausherr, der Herr Schröder, der hat mittlerweile mit dem Wahlkämpfen zu tun. Auch sein Ostbeauftragter, der Herr Stolpe. Der eigentlich sollte als Vermittler, manchen sagen auch als Schlichter in den Tarifkonflikt agieren.
Sowohl in Berlin, als auch in Nordhausen und selbst bei IG-Metall-Bezirkszentrale in Frankfurt am Main wartet man nun auf den Anruf aus Berlin. Der muß bald kommen, denn es könnte sein, dass sich die Konstellationen nach dem 18. September in der Berliner Politik-Zentrale ändern. Denn: Ob der Baulöwe in Hannover auch solch gute Beziehungen zu Angela Merkel hat, das könnte durchaus bezweifelt werden.
