nnz-Forum: Kreativ in Steigerthal
Montag, 01. August 2005, 07:46 Uhr
Nordhausen/Steigerthal (nnz). Die nnz berichtete schon mehrfach über Schmierereien an Fassaden in Nordhausen. Aber auch in den Ortsteilen der Rolandstadt sind die "Kreativen" auf Achse. Ein Beispiel von einem nnz-Leser im Forum.
Bushaltestellen in den Nordhäuser Ortschaften sind ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Das sich hier auch vermehrt Asoziale einfinden ist allerdings neu. Insbesondere in der Ortschaft Steigerthal scheint es zum Hobby einiger Jugendlicher geworden zu sein, Treffpunkte in Netzbeschmutzermanier zu hinterlassen bzw. "einzurichten". Es scheint wohl einfach cool zu sein, gesellschaftliches Eigentum zu beschmutzen. Da werden Wände besprüht, bepinkelt und Fensterscheiben vollgerotzt bzw. zerschlagen.
Offenbar handelt es sich um die neue Lebensart deutscher Jugendlicher, sich
zu fühlen wie in den Slums amerikanischer Großstädte. Die Bushaltestelle in Steigerthal, oft genug drehreif für eine Doku der "neuen" Lebensart. Doch Steigerthal ist keine amerkanische Großstadt und nicht wenige Bürger sind mehr als erbost, über diese Unverfrorenheit.
Wirksame Polizeikontrollen sind bisher leider Fehlanzeige. Ein Trost bleibt für die kopfschüttelnden Bewohner und vor allem älteren Bürger. Die Ortsbürgermeisterin Karin Busch (CDU) kündigte erst kürzlich an, daß
die Jugendlichen mit ihr gemeinsam die Bushaltestelle in der Ortschaft reinigen. Sie haben es ihr versprochen. Man darf gespannt sein...
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Bushaltestellen in den Nordhäuser Ortschaften sind ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Das sich hier auch vermehrt Asoziale einfinden ist allerdings neu. Insbesondere in der Ortschaft Steigerthal scheint es zum Hobby einiger Jugendlicher geworden zu sein, Treffpunkte in Netzbeschmutzermanier zu hinterlassen bzw. "einzurichten". Es scheint wohl einfach cool zu sein, gesellschaftliches Eigentum zu beschmutzen. Da werden Wände besprüht, bepinkelt und Fensterscheiben vollgerotzt bzw. zerschlagen.
Offenbar handelt es sich um die neue Lebensart deutscher Jugendlicher, sich
zu fühlen wie in den Slums amerikanischer Großstädte. Die Bushaltestelle in Steigerthal, oft genug drehreif für eine Doku der "neuen" Lebensart. Doch Steigerthal ist keine amerkanische Großstadt und nicht wenige Bürger sind mehr als erbost, über diese Unverfrorenheit.
Wirksame Polizeikontrollen sind bisher leider Fehlanzeige. Ein Trost bleibt für die kopfschüttelnden Bewohner und vor allem älteren Bürger. Die Ortsbürgermeisterin Karin Busch (CDU) kündigte erst kürzlich an, daß
die Jugendlichen mit ihr gemeinsam die Bushaltestelle in der Ortschaft reinigen. Sie haben es ihr versprochen. Man darf gespannt sein...
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
