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Keine Kohle mehr

Freitag, 29. Juli 2005, 12:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Früher stank es aus allen Schornsteinen. Braunkohle war Heizenergie Nummer eins. Inzwischen sieht es vollkommen anders aus. Womit heißen die Thüringer jetzt? Wie stehen sie zu erneuerbaren Energien? Hier erfahren Sie es.


Das Thüringer Landesamt für Statistik stellte in einer Untersuchung zu den Fertigstellungen im Wohnungsbau 2004 fest, dass, wie in den Vorjahren, knapp drei Viertel der 3 137 neu errichteten Wohngebäude (einschließlich Wohnheime) mit einer Gasheizung ausgestattet sind.Den zweiten Platz nimmt mit 10 Prozent (wie im Vorjahr) Heizöl ein.

Danach folgt erstmals die alternative Beheizung mittels Wärmepumpe mit 7 Prozent (Vorjahr: gut 4 Prozent) und hat damit Strom auf den vierten Platz mit 5 Prozent (Vorjahr: 6 Prozent) verdrängt. Solarenergie kommt nur in Einzelfällen zum Einsatz. Koks und Kohle als Energiequelle werden bei Neubauten kaum noch genutzt und haben einen verschwindend geringen Anteil.

Im Wohnungsneubau spielt Fernwärme (ohne Angabe der Energiequelle) ebenfalls eine untergeordnete Rolle (ca. 1 Prozent) sowie sonstige Heizenergie (ca. 2 Prozent).
Autor: nnz

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