Zahlen-Druck
Donnerstag, 28. Juli 2005, 20:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit den Ergebnissen einer Verkehrszählung wird die Stadtverwaltung Nordhausen die Forderung nach einem Lückenschluss im Radweg zwischen Nordhausen und der Landesgrenze Sachsen-Anhalt unterstützen. Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick.
Ein solches Vorgehen kündigte heute Bürgermeister Matthais Jendricke (SPD) an. In den vergangenen Tagen hatten sowohl der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) als auch Nordhäuser Nachbargemeinden öffentlich an das Straßenbauamt Nordthüringen appelliert, die Lücke zwischen Görsbach und Urbach zu schließen. Jendricke: In den kommenden Tagen werden wir auf dem bestehenden Radweg in Höhe unseres Ortsteils Bielen die Nutzer zählen. Dass dieser Weg im bestehenden Abschnitt rege und gern genutzt wird, sieht eigentlich jeder, der dort mit Rad oder Inline-Skates unterwegs. Trotzdem werden wir die objektiven Zahlen noch nachliefern. Denen kann man sich schlecht verschließen.
Im Jahr 2003 habe die Stadt Nordhausen 73.000 Euro in den Radweg investiert, weil klar war, dass dieser Weg neben seiner bedeutenden Funktion für den Tourismus auch für die Anwohner eine wichtige und sichere Infrastruktureinrichtung sei. Die allerdings ihre wichtige Funktion nicht entfalten kann, wenn sie auf einem längeren Abschnitt - wie vom Straßenbauamt gewollt - plötzlich zu einem Schotterweg wird und dann noch über große Erhebungen geführt werden soll, so Jendricke. Das schadet auch Nordhausen bei der infrastrukturellen Anbindung. Deshalb wird der Landrat unsere volle Unterstützung haben, wenn er beim Land einen ordentlichen Radweg für die Nordhäuser Region einfordert.
Jendricke zeigte sich im übrigen enttäuscht, dass sich das Straßenbauamt nicht an frühere Absprachen halte, in denen immer klar die Rede war von einem durchgängigen und asphaltierten Radweg vom Harz bei Ilfeld nach Nordhausen und über die Goldene Aue bis nach Sachsen-Anhalt gewesen sei.
Autor: nnzEin solches Vorgehen kündigte heute Bürgermeister Matthais Jendricke (SPD) an. In den vergangenen Tagen hatten sowohl der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) als auch Nordhäuser Nachbargemeinden öffentlich an das Straßenbauamt Nordthüringen appelliert, die Lücke zwischen Görsbach und Urbach zu schließen. Jendricke: In den kommenden Tagen werden wir auf dem bestehenden Radweg in Höhe unseres Ortsteils Bielen die Nutzer zählen. Dass dieser Weg im bestehenden Abschnitt rege und gern genutzt wird, sieht eigentlich jeder, der dort mit Rad oder Inline-Skates unterwegs. Trotzdem werden wir die objektiven Zahlen noch nachliefern. Denen kann man sich schlecht verschließen.
Im Jahr 2003 habe die Stadt Nordhausen 73.000 Euro in den Radweg investiert, weil klar war, dass dieser Weg neben seiner bedeutenden Funktion für den Tourismus auch für die Anwohner eine wichtige und sichere Infrastruktureinrichtung sei. Die allerdings ihre wichtige Funktion nicht entfalten kann, wenn sie auf einem längeren Abschnitt - wie vom Straßenbauamt gewollt - plötzlich zu einem Schotterweg wird und dann noch über große Erhebungen geführt werden soll, so Jendricke. Das schadet auch Nordhausen bei der infrastrukturellen Anbindung. Deshalb wird der Landrat unsere volle Unterstützung haben, wenn er beim Land einen ordentlichen Radweg für die Nordhäuser Region einfordert.
Jendricke zeigte sich im übrigen enttäuscht, dass sich das Straßenbauamt nicht an frühere Absprachen halte, in denen immer klar die Rede war von einem durchgängigen und asphaltierten Radweg vom Harz bei Ilfeld nach Nordhausen und über die Goldene Aue bis nach Sachsen-Anhalt gewesen sei.
