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Fest in Götterhand

Donnerstag, 28. Juli 2005, 07:12 Uhr
Nordhausen/Neustadt (nnz). Für die Insider der Neustädter Waldbadszene dürfte es eigentlich nichts Neues mehr sein, dennoch ist es in jedem Jahr etwas anderes und etwas ganz besonderes. So waren am vergangenen Wochenende alle Freunde des kühlen und feuchten Elementes geladen, an einem aufregenden Nachmittag bei Spannung, Spiel und Spaß die Zeit zu erleben.

Fest in Götterhand (Foto: nnz) Fest in Götterhand (Foto: nnz)

Bestens vorbereitet erwarteten die fleißigen Helfer der DLRG „Hohnstein“ e.V. samt Schwimm – Meister Engler die zumeist jugendliche Besucherschar. Göttlichen Beistand gab es zunächst von Petrus, der den Wasserratten viel Sonnenschein sandte, und so konnte das Neptunfest starten. Erster Höhepunkt und eine wahrhaftige Besonderheit im Südharzland war die feierliche Taufe eines hölzernen Floßes auf den Namen „Bernd Bummel Floß“. Dem Namensgeber sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Mit eben diesem Floß erreichte kurz darauf Gott Neptun höchst selbst das Neustädter Ufer, um sich den Erdlingen zu widmen. Und das tat er dann konsequent und gnadenlos, denn es traf nicht nur ein Dutzend der anwesenden Kinder sondern auch ganz unerwartet einige Erwachsene aus dem Publikum. Anschließend gab es die Möglichkeit, sich mit dem Wassermann fotografieren zu lassen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause fiel der Startschuss zur zweiten Neustädter Schlauchboot – Challenge, an der sich insgesamt 14 Zweierteams angemeldet hatten. Der Wettkampf ließ an Spannung und Dramatik keine Wünsche offen und so siegten die Titelverteidiger des Vorjahres mit einer Zeit weit unter zwei Minuten.

Auf die kleinen Festbesucher wartete unterdessen eine 25m lange Wasserrutsche, die sorgsam präpariert für heftigsten Spass sorgte. Man konnte mit rasender Geschwindigkeit, ob auf dem Po oder auf dem Bauch, den Hang hinunter sausen. Wem das nicht gefiel, tobte sich auf dem großen gelben Sprungkissen so richtig aus! Nach der Siegerehrung der Schlauchbootfahrer ging es noch einmal recht heftig zu, als eine Horde wilder und verkleideter Typen über das Freibad herfielen, die Besucher nass spritzten und es an den Sprungbrettern gar heftig krachen ließen: sogar mit einem Fahrrad wurde vom 3m – Turm gefahren – oder besser gestürzt.

Kurzum, es begaben sich am Abend viele glückliche Kinder und zufriedene Waldbadbesucher auf den Heimweg, voller Erinnerungen an einen tollen Nachmittag im Neustädter Waldbad. Zum Schluss bleibt nur ein großes und ehrliches Dankeschön an all diejenigen, die mit ihrem ganz privaten Zeit- und Mittelaufwand diesen wunderbaren Nachmittag möglich machten.
Autor: nnz

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