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Holz als Favorit

Mittwoch, 27. Juli 2005, 18:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Nordhausen hat die Nase vorn - ganz besonderst bei der Architektur, in der jetzt wiederum ein Landespreis nach Nordhausen ging. Wenn Sie wissen wollen, um welchen Preis und welches Objekt es geht, dann können sie mit dem bekannten Klick mehr erfahren.


Holz als Favorit (Foto: nnz) Holz als Favorit (Foto: nnz) Nordhausen hat die Nase vorn – ganz speziell bei der Architektur, in der jetzt innerhalb von zwei Jahren der dritte Landespreis in die Rolandstadt ging. Der Thüringer Holzbaupreis – nach dem Thüringer Landschaftsarchitekturpreis 2004 und dem Innovationspreis der Thüringer Wohnungswirtschaft 2005 – würdigt hier eine überaus sympathische Einrichtung: Die Kindertagesstätte „Tierhäuschen“ in der Rudolf-Breitscheid-Straße nach dem Entwurf des Büros Detlef Schmidt / SCHMIDT-architekultur Nordhausen.

Der mit 5000 Euro dotierte Holzbaupreis ging 2005 an die Erfurter Planungsgruppe Barthelmey in Sachsenburg für ein Einfamilienhaus, die weiteren Auszeichnungen an Gundula und Guido Pardemann, ebenfalls aus der Landeshauptstadt sowie eben das „Tierhäuschen“ nach Nordhausen.

Die feierliche Preisverleihung durch die Minister Andreas Trautvetter und Dr. Volker Sklenar steht im Rahmen der Messe für nachwachsende Rohstoffe in Erfurt am 2. September an und wird dabei auch das nordthüringische Projekt explizit würdigen. Dort werden auch alle zwölf eingereichten Projekte ausgestellt sein, die danach in einer Wanderausstellung auch in anderen Orten zu sehen sind.

Das Büro SCHMIDT-architekultur aus Nordhausen sieht die Auszeichnung auf Landesebene als großen Erfolg. Es zeige sich erneut, dass die Ausrichtung der eigenen Arbeit an naturbezogenen Ideen und Überzeugungen durchaus konkurrenzfähig wirken könne. „Wir haben uns im landesweiten Durchschnitt damit bestens behauptet“, freute sich Architekt Detlef Schmidt über den Holzbaupreis.

Natürlich nachwachsende Rohstoffe sind für sein Büro die Grundlage idealen Bauens. Und eben gerade Holz als Baustoff schätzt Schmidt als einen der angenehmsten darunter. Sein Büro beschäftigt sich seit der Gründung besonders intensiv mit Holzbau und lässt seiner Kreativität und Neugier, gepaart mit solidem (bau-)handwerklichem Wissen, freien Lauf. So entdeckte das Büro für sich in diesem Jahr unter anderem ein neuartig entwickeltes System der Holzbauweise, bei dem Massivholzbauelemente zum Einsatz kommen und das derzeit in der Holzbau-Szene zu den aktuellsten Entwicklungen gerechnet wird.

Die Anerkennung durch das Land, so Schmidt, „motiviert uns auf jeden Fall, auch weiterhin einen Schwerpunkt unserer Arbeit auf den nachwachsenden Rohstoff Holz sowie den Einsatz regenerative Energiesysteme zu legen.“
Autor: nnz

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