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Alles regeln und den Kindern nicht zur Last fallen

Freitag, 09. April 2021, 10:04 Uhr
Das Alt-werden ist nichts für Feiglinge, so sagt man. Und sicherlich stimmt dies in Anbetracht der vielen kleinen und größeren Wehwehchen, die sich nach und nach im Alter einstellen können. Dennoch, man muss nicht gleich den Kopf hängen lassen und erst recht nicht die Flügel. Es gibt mittlerweile heutzutage viele Varianten und Möglichkeiten das Älterwerden in vollen Zügen genießen und auch auskosten zu können.

Alt werden (Foto: Steve Buissinne auf Pixabay) Alt werden (Foto: Steve Buissinne auf Pixabay)
Vor allem sollte man sich das Altwerden so angenehm wie möglich gestalten, oder auch gestalten lassen. Denn oftmals sind es die Kinder und auch Enkelkinder, die sich um das Wohlergehen Betroffener kümmern wollen. Doch nicht immer sind sie auch in der Lage, beispielsweise eine vielleicht pflegebedürftige Person ausreichend Hilfestellung zu geben und die Pflege in vollem Umfang zu übernehmen. Deshalb ist es nicht verkehrt, schon früh genug für eine ausreichende Betreuung und Umsorgung im Alter zu sorgen und alles Notwendige dafür in trockenen Tüchern zu wissen. Auf diese Weise fällt man den Kindern und Enkeln nicht zur Last, hat alle nötigen Weichen gestellt und erleichtert ihnen den Umgang und das Leben mit pflegebedürftigen Personen im Haushalt selbst.

Rund um die Uhr betreut
Für Pflegebedürftige und auch Angehöriger einer zu pflegenden Person ist die Möglichkeit einer 24-Stunden Betreuung in Anspruch nehmen zu können, oftmals eine sehr gute Alternative zum Heim. Denn eine legale und zuverlässige wie fürsorgliche 24-Stunden Betreuung im eigenen Zuhause zu finden, ist möglich und noch nicht einmal so schwierig, wie oftmals angenommen wird. Die Deutsche Seniorenbetreuung beispielsweise vermittelt professionell arbeitende, gewissenhafte und vor allem auch kompetente Pflegekräfte aus Polen, Osteuropa und Deutschland für die private 24-Stunden Betreuung zuhause. Die Rund um die Uhr Betreuung ist für viele Rentner und Senioren ein ganz wichtiges Thema. Dann nämlich insbesondere, wenn die Angehörigen nicht imstande sind diese Leistung zum Einen vor Ort leisten und erbringen können und zum Anderen wenn die räumlichen Begebenheiten sich nicht als optimal herausstellen.

Schon im Vorfeld gut vorsorgen können
Es ist nie verkehrt sich früh genug um das Thema Älter-werden und was kann man dazu beitragen, dass an alles gedacht ist, zu kümmern. Schließlich will man in der Regel den Kindern nicht zur Last fallen und ihnen auch nicht die Bürde auferlegen zu müssen, dass sie sich von A bis Z um alles kümmern müssen. Die Vorsorge ist deshalb wichtig und sollte auf jeden Fall im Vorfeld organisiert und strukturiert werden. Selbstbestimmung und Unabhängigkeit sind älteren Menschen immens wichtig und eben auch unabhängig von den eigenen Kindern zu sein. Denn man nimmt an, dass mittlerweile die Mehrzahl älterer Menschen in Falle eines Pflegefalls den Kindern nicht zur Last fallen wollen. Selbst die Kostenübernahmen durch die Kinder lehnen die meisten Menschen im Alter schlichtweg ab.

Doch im Regelfall sieht es in der heutigen Realität leider oftmals ganz anders aus, denn nicht alle alten Menschen kümmern sich vorzeitig und rechtzeitig um ihre Absicherung vom Scheitel bis zur Sohle. Und nicht alle Kinder sind auf der anderen Seite dazu bereit, sich von vorne bis hinten um die Pflegeperson zu kümmern. Sei es aus finanzieller Sicht oder auch aus der Sicht der wenigen Zeit, die aufgebracht werden muss und die Intensität der Fürsorge im Einzelnen. Denn leicht ist eine Pflege nicht und erst recht nicht, wenn es sich um ein Familienmitglied handelt.

Grundsätzlich einheitlich
Die älteren Generationen von heute haben ihre Erwartungshaltung gegenüber der eigenen Familie anders strukturiert. Von den eigenen Kindern gepflegt zu werden, halten sie oftmals für nicht akzeptabel oder denken erst gar nicht an diese Möglichkeit. Dennoch haben die Wenigsten frühzeitig für Alternativen privat im ausreichenden Maße vorgesorgt. Eine gute Pflegetagesgeldversicherung oder Ähnliches kann beispielsweise dazu beitragen, dass eine sehr gute Alternative möglich gemacht werden kann.

Die Frage, welche Wohnformen bei Pflegebedürftigkeit überhaupt möglich sind, zeigt ein klares Bild. Denn das Mehrgenerationen-Wohnen wie es noch vor einigen Jahrzehnten Gang und Gäbe und Selbstverständlich war, gibt es heute nur noch wenig und eher nach wie vor in dörflichen Gegenden. Die veränderten Rollenbilder für die Familie, mit dem Wunsch nach größerer Unabhängigkeit im Alter, stehen bei den Golden Oldies immer mehr im Vordergrund. Freiheit und den Kindern keinesfalls zur Last fallen zu wollen. Womöglich noch eine Art der Mobilität im Alltag erhalten zu können und Unternehmungen sogar mit Gleichgesinnten. Diese Ziele stehen hier im weit vorn. Je nach Beweglichkeit und Mobilität sind besonders Menschen im Alter von heute oftmals fitter denn je. Bei Pflegebedürftigkeit sieht das nicht anders aus. Pflegeheime, die alles bieten und eine gewisse Form des Luxus, sind gefragt. Auch das Betreute Wohnen ist immer mehr eine der beliebtesten Formen des Altwerdens von heute.

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