Strecke für Ortsumgehung festgelegt
Dienstag, 23. Oktober 2001, 12:04 Uhr
Ilfeld (nnz) Auf der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 15.10. wurde die Entscheidung des Straßenbauamtes Leinefelde über den endgültigen Streckenverlauf bekannt gegeben. Darüber und über das, was sonst noch besprochen wurde, berichtet Manuela Jauer.
Wie es bereits seit längerem angedacht ist, soll die Umgehung durch einen Tunnel im Berg führen, der neben dem Pfaffenwinkel beginnen wird. Die Umgehung soll möglichst nah an der K2 entlang führen. Die Einwohnerzahlen in Ilfeld, Neustadt und Ellrich steigen. Dadurch verstärkt sich auch der Durchfahrtsverkehr. Bei uns machen LKW 20 % des Gesamtverkehrs aus. Damit liegen wir 10 % über dem Bundesdurchschnitt., bekräftigte Bürgermeisterin Gisela Gärtner noch einmal die Notwendigkeit einer Umgehungsstraße für Ilfeld. Das Planfeststellungsverfahren ist für 2003 vorgesehen.
Weitere Baumaßnahmen an der B 4 sowie die weitere Bebauung der Schreiberwiese (hier soll ein Wohnpark entstehen) wurden angesprochen. Auf Wunsch einiger Anwohner kam vom Bauausschuss der Vorschlag, eine Bepflanzung der B 4 nach Ilfeld aus Richtung Niedersachswerfen vorzunehmen. Dies sei eine wichtige Maßnahme zum Schallschutz. Gerade der Ortseingangsbereich sei sehr stark von der Geräuschkulisse des Verkehrs betroffen, was auf Dauer eine große Belastung darstelle.
Auch andere Aus-, Um- und Sanierungsarbeiten an einigen Straßen des Erholungsortes sind angedacht. Viele Anwohner werden es begrüßen, dass eine Sanierung der Weidenstraße vorgesehen ist. Die Straße ist so stark beschädigt, dass sie momentan eigentlich gar nicht befahrbar ist., so die Bürgermeisterin. Man habe eine Firma mit den Reparaturarbeiten beauftragt. Der grundlegende Ausbau sei für 2004 vorgesehen.
Das Bauamt war schon im Voraus über den derzeitigen Zustand des Sportplatzes informiert worden. Hier seien ebenfalls umfassende Sanierungsarbeiten notwendig. Ein erster kleine Schritt in die richtige Richtung habe man dafür bereits getan. Seit September diesen Jahres bis Februar des nächsten Jahres ist eine ABM-Kraft mit der Instandhaltung des Geländes beauftragt. Die Situation im Ilfelder Freibad ist ähnlich. Hier wurden ebenfalls Punkte genannt, die eine notwendige Renovierung deutlich werden lassen. So müssten Platten neu verlegt werden, man brauche eine neue Einstiegsleiter sowie 4 neue Außenduschen. Für das Nichtschwimmer-Becken wäre eine behindertengerechte Treppe empfehlenswert.
Für das Freibad und die Ilfelder Heimatstube wurde im Zuge der Euro-Einführung die neue Gebühren-Satzung verkündet. Die Änderungen sind vor Ort zu erfragen. Der Kultur- und Sozial-Ausschuss sprach die Einführung eines Kurbeitrages an. Man könne ihn beispielsweise in geringeren Eintrittspreisen für die Heimatstube, das Bad, die Lange Wand und für die Benutzung der HSB umsetzen. Als Ermäßigungsrate wurden 10 % vorgeschlagen.
Weiterhin wurde die Durchführung des diesjährigen Weihnachtsmarktes angesprochen. Voraussichtlich werde er in diesem Jahr im Kurpark durchgeführt. Es kam der Vorschlag, ein 2-tägiges Programm von Samstag bis Sonntag vorzubereiten. Beispielsweise könne der Samstag durch Auftritte des Schulkinderchores und die Ilfelder Blaskapelle, der Sonntag individuell durch verschiedene Vereine gestaltet werden. Allerdings konnten darüber und über eventuelle Öffnungszeiten noch keinerlei Entscheidungen getroffen werden. Die Ausschreibung zum Weihnachtsmarkt läuft noch bis zum 7. Dezember.
Der Kurpark biete sich außerdem an, um dort im nächsten Jahr ein Kurpark-Fest stattfinden zu lassen. Ausschlag gebender Punkt für diesen Vorschlag war die gute Resonanz zum Ilfelder Herbstmarkt.
Bezüglich der Solequelle an der Müllerwiese ist noch etwas Geduld gefragt. Die ersten Bauarbeiten mussten vorerst zurück gezogen werden, da es einige Probleme mit den Ausschreibungen gab.
Manuela Jauer
Autor: mjWie es bereits seit längerem angedacht ist, soll die Umgehung durch einen Tunnel im Berg führen, der neben dem Pfaffenwinkel beginnen wird. Die Umgehung soll möglichst nah an der K2 entlang führen. Die Einwohnerzahlen in Ilfeld, Neustadt und Ellrich steigen. Dadurch verstärkt sich auch der Durchfahrtsverkehr. Bei uns machen LKW 20 % des Gesamtverkehrs aus. Damit liegen wir 10 % über dem Bundesdurchschnitt., bekräftigte Bürgermeisterin Gisela Gärtner noch einmal die Notwendigkeit einer Umgehungsstraße für Ilfeld. Das Planfeststellungsverfahren ist für 2003 vorgesehen.
Weitere Baumaßnahmen an der B 4 sowie die weitere Bebauung der Schreiberwiese (hier soll ein Wohnpark entstehen) wurden angesprochen. Auf Wunsch einiger Anwohner kam vom Bauausschuss der Vorschlag, eine Bepflanzung der B 4 nach Ilfeld aus Richtung Niedersachswerfen vorzunehmen. Dies sei eine wichtige Maßnahme zum Schallschutz. Gerade der Ortseingangsbereich sei sehr stark von der Geräuschkulisse des Verkehrs betroffen, was auf Dauer eine große Belastung darstelle.
Auch andere Aus-, Um- und Sanierungsarbeiten an einigen Straßen des Erholungsortes sind angedacht. Viele Anwohner werden es begrüßen, dass eine Sanierung der Weidenstraße vorgesehen ist. Die Straße ist so stark beschädigt, dass sie momentan eigentlich gar nicht befahrbar ist., so die Bürgermeisterin. Man habe eine Firma mit den Reparaturarbeiten beauftragt. Der grundlegende Ausbau sei für 2004 vorgesehen.
Das Bauamt war schon im Voraus über den derzeitigen Zustand des Sportplatzes informiert worden. Hier seien ebenfalls umfassende Sanierungsarbeiten notwendig. Ein erster kleine Schritt in die richtige Richtung habe man dafür bereits getan. Seit September diesen Jahres bis Februar des nächsten Jahres ist eine ABM-Kraft mit der Instandhaltung des Geländes beauftragt. Die Situation im Ilfelder Freibad ist ähnlich. Hier wurden ebenfalls Punkte genannt, die eine notwendige Renovierung deutlich werden lassen. So müssten Platten neu verlegt werden, man brauche eine neue Einstiegsleiter sowie 4 neue Außenduschen. Für das Nichtschwimmer-Becken wäre eine behindertengerechte Treppe empfehlenswert.
Für das Freibad und die Ilfelder Heimatstube wurde im Zuge der Euro-Einführung die neue Gebühren-Satzung verkündet. Die Änderungen sind vor Ort zu erfragen. Der Kultur- und Sozial-Ausschuss sprach die Einführung eines Kurbeitrages an. Man könne ihn beispielsweise in geringeren Eintrittspreisen für die Heimatstube, das Bad, die Lange Wand und für die Benutzung der HSB umsetzen. Als Ermäßigungsrate wurden 10 % vorgeschlagen.
Weiterhin wurde die Durchführung des diesjährigen Weihnachtsmarktes angesprochen. Voraussichtlich werde er in diesem Jahr im Kurpark durchgeführt. Es kam der Vorschlag, ein 2-tägiges Programm von Samstag bis Sonntag vorzubereiten. Beispielsweise könne der Samstag durch Auftritte des Schulkinderchores und die Ilfelder Blaskapelle, der Sonntag individuell durch verschiedene Vereine gestaltet werden. Allerdings konnten darüber und über eventuelle Öffnungszeiten noch keinerlei Entscheidungen getroffen werden. Die Ausschreibung zum Weihnachtsmarkt läuft noch bis zum 7. Dezember.
Der Kurpark biete sich außerdem an, um dort im nächsten Jahr ein Kurpark-Fest stattfinden zu lassen. Ausschlag gebender Punkt für diesen Vorschlag war die gute Resonanz zum Ilfelder Herbstmarkt.
Bezüglich der Solequelle an der Müllerwiese ist noch etwas Geduld gefragt. Die ersten Bauarbeiten mussten vorerst zurück gezogen werden, da es einige Probleme mit den Ausschreibungen gab.
Manuela Jauer
