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Kochabend mit dem Landschaftspflegeverband

Essbares aus Wald und Flur

Freitag, 09. Oktober 2020, 12:08 Uhr
Der Herbst erfreut uns derzeit nicht nur mit farbigem Laub und mystisch anmutenden Nebelschwaden, sondern auch mit vielen Köstlichkeiten – sowohl im Garten als auch in der freien Natur. Die genoss man jetzt bei einem Kochabend mit dem Landschaftspflegeverband in der Kreisvolkshochschule...

Äpfel von Südharzer Streuobstwiesen – wenn auch in diesem Jahr leider durch die Frostnächte im Frühjahr weniger üppig – lassen sich derzeit ebenso sammeln wie Hagebutten, Dost („Wilder Majoran“) und Labkraut, Brunnenkresse, Wiesenchampignons und verschiedene Waldpilze.

Kombiniert mit Kürbis, Quitte und heimischen Gartenkräutern, einer Ziegenkeule aus der Harzunger Burenziegenzucht und Honig von Südharzer Imkern wurde daraus am Dienstag, den 6. Oktober in der Lehrküche der Nordhäuser Kreisvolkshochschule ein schmackhaftes Menü hergestellt.

Neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren von Dozentin Silke Staubitz Interessantes, Wissens- und Beachtenswertes über die Verwendung von Wildprodukten, Empfehlungen zum Bezug regionaler Produkte aus der Südharzregion und küchentechnische Anleitung zu deren Verarbeitung und Zubereitung. Unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln bereiteten die Beteiligten nach Rezeptur unter anderem Hagebuttenketchup, eine Apfel-Pilz-Pfanne, einen Schmortopf mit Ziegenfleisch und einen Holunder-Quittenpunsch zu und kosteten die Speisen anschließend gemeinsam.


Im Rahmen des Hotspot-Projektes „Gipskarst Südharz – Artenvielfalt erhalten und erleben“ verfolgt der Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser das Ziel, sowohl das Interesse am Kennenlernen der schützenswerten heimischen Natur zu wecken als auch die Bekanntheit und die Vermarktung regionaler Produkte zu fördern. Informationen zum Projekt und weiteren Veranstaltungen sind zu finden unter www.hotspot-gipskarst.de.

Das Hotspot-Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN), die Stiftung Naturschutz Thüringen (SNT) und dem Landkreis Nordhausen gefördert.
Autor: red

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