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Ehrenrat und Ex-Präsidialen von Wacker Nordhausen melden sich zu Wort:

Keine Forderungen der GmbH an den Verein

Freitag, 09. Oktober 2020, 12:30 Uhr
Anfang September fand die Gläubigerversammlung zum Insolvenzverfahren der Spielbetriebs GmbH von Wacker Nordhausen statt. Das war für die Mitglieder des Ehrenrates und die des ehemaligen Präsidiums Anlass, beim Insolvenzverwalter nachzufragen...

Wackers Geschäftsstelle (Foto: nnz-Archiv) Wackers Geschäftsstelle (Foto: nnz-Archiv)

Hintergrund war die Bitte, möglichst klare Aussagen zu eventuellen Auswirkungen auf den Verein zu erhalten.

"Gegenüber dem Ehrenrat und den verbliebenen ehemaligen Präsidiumsmitgliedern erklärte Dr. Peter Staufenbiel wiederholt, dass aus dem Verfahren gegen die GmbH, unabhängig vom laufenden Insolvenzverfahren des Vereins selbst, die in der Vergangenheit oftmals kolportierten sechsstelligen und Existenz bedrohenden Forderungen gegen den Verein mangels Erfolgsaussichten nicht weiter verfolgt werden", teilte Hans-Joachim Junker im Namen der anderen Herren der nnz mit.

Und weiter: "Eine Behinderung der aktuellen Vereinsarbeit aus diesem Sachverhalt heraus ist damit nicht mehr zu erwarten. Unter diesem Aspekt appellieren der Ehrenrat und die ehemaligen Präsidiumsmitglieder, im Zusammenwirken von Wirtschaft, Verwaltungen und Fans, den Verein gerade in dieser schwierigen Situation bei der begonnenen Neuausrichtung zu unterstützen und die Bedenken aus der Vergangenheit abzulegen. Der Verein muss als Größe im Nordthüringer Fußball über alle Altersklassen hinweg erhalten bleiben", heißt es in dem Schreiben an die nnz-Redaktion.
Autor: psg

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